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Altenburger Stiftspfarren besuchten koptische Christen

Der Besuch des koptischen „Weißen Klosters“ und des nahegelegenen „Roten Klosters“ in Ägypten, beide aus dem 5. Jahrhundert, war der Höhepunkte der Pilgerreise der Stiftspfarren von Altenburg. Diese Klöster sind seit rund 10 Jahren wieder von koptischen Mönchen besiedelt. Mit dieser Reise sollte sich die freundschaftliche Beziehung der Benediktiner von Altenburg zu den koptischen Brüdern an den Ursprungsorten des Mönchtums vertieften. Die Strecke zwischen Luxor und Kairo wird wegen der Anschläge in den 90-er Jahren heute von Touristen meist gemieden. Dennoch wohnt gerade in Mittelägypten der Großteil der koptischen Christen - rund 20 Prozent der Bevölkerung. Immer wieder gibt es Anschläge gegen sie, wie auch zum diesjährigen Weihnachtsfest. „Atmosphärisch war davon nichts mehr zu merken“, berichten Prior P. Albert Groiss und P. Josef Grünstäudl vom Stift Altenburg. Seit einigen Jahren sei es nun „normal“, dass die Touristenpolizei die ausländischen Gäste auf ihren Exkursionen zu den Kirchen und Klöstern begleitet.
„Überall freute man sich über den seltenen Besuch aus Mitteleuropa, nicht nur Kinder winkten uns zu, wenn wir mit dem Bus durch kleine Dörfer und Ortschaften fuhren“, berichteten die Reiseteilnehmer.
Neben dem Besuch bei den koptischen Mitchristen standen auch die Besichtigungen der altägyptische Bauwerke und Gräber auf dem Besuchsprogramm, so die Tempelanlagen von Dendera und Abydos, Echnatons Tell al-Amarna oder die Pyramiden von Dahshur, Sakkara und Medum.
In Kairo konnte die Gruppe das muslimischen Pflichtgebet in der Al Ahsar-Moschee miterleben. Den Sonntagsgottesdienst feierten die Pilger mit den Deutschen Borromäerinnen in ihrer Schule in Kairo.