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„Aktionstag“ für Familien in der St. Pöltner Innenstadt

Gegen die geplanten Kürzungen im Familien- und Pflegebereich läuft der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten Sturm. Damit werden die Familien zu „Budgetsanierern der Nation“ gemacht, protestierte der Verband am Samstag, dem 13. November in der Fußgängerzone von St. Pölten und warb um breite Unterstützung. Mit einer Unterschriftenliste möchte der Verband hinweisen, dass sich ein Großteil der Bevölkerung gegen das aktuelle Belastungspaket ausspricht, das vorrangig die Familien trifft. Zahlreiche Frauen und Männer haben sich diesem Protest angeschlossen. Auch Familienbischof Klaus Küng war bei der Protestaktion und hat seine Unterstützung zugesichert.


"Neu verhandeln"


Der Familienverband appellierte aus diesem Anlass auch in einem offenen Brief an die Verantwortlichen, die Bereiche Familie und Pflege neu zu verhandeln, um jene Menschen, die bereits heute von Armut bedroht sind, nicht noch mehr zu belasten.
Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Josef Grubner fordert dabei die Abgeordneten zum Landtag auf, dem Vorarlberger Landtag zu folgen und durch einen Beschluss die Bundesregierung aufzufordern, das vorgesehene Sparpaket in den Bereichen Familie und Pflege zurückzunehmen.
Für die notwendige Budgetsanierung müssten viel stärker jene herangezogen werden, die für die derzeitige Situation tatsächlich verantwortlich seien, weist er hin. „Ein nachhaltiger und ökologisch fundierter Budgetansatz ist dringend erforderlich“, betonen der Vorsitzende Dr. Josef Grubner sowie die Geschäftsführerin des Verbandes, Mag. Eva Lasslesberger in dem Schreiben.