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40 Jahre Ständiger Diakonat: „wichtige Stütze“ und „große Bereicherung“

Am 40. Jahrestag der Weihe der ersten vier Ständigen Diakone in der Diözese St. Pölten feierte Bischof Klaus Küng mit den Diakonen und deren Familien in der Wallfahrtskirche Maria Langegg. Der Diakonat habe sich zu einer „wichtigen Stütze“ und „großen Bereicherung“ der Seelsorge entwickelt, die ohne Diakone „nicht mehr vorstellbar“ sei, betonte Bischof Küng in seiner Predigt bei der gemeinsamen Vesper. Es sei „eine Freude zu sehen, wie Diakone von der Bevölkerung akzeptiert und ihre Dienste mit Freude und Dankbarkeit angenommen werden“.
Die Diakone würden auch weiterhin eine „fixer und wichtiger Bestandteil der Seelsorge unserer Diözese bleiben“, unterstrich Bischof Küng. In der frühen Kirchengeschichte seien die Diakone stets „sehr bedeutend für die Belebung der Gemeinden“ gewesen. So sei auch in der heutigen säkularisierten Welt eine Neuevangelisierung notwendig, bei der den Diakonen eine große Bedeutung zukomme – besonders bei den Christen, die in der Diaspora und in kleinen Gemeinden leben, wie Küng sagte. Dabei hätten die Diakone „keine zweitrangige Position“, sondern seien „wichtige Helfer“ des Bischofs, der Priester, der Familien und Jugendlichen, die für Kontinuität sorgten.


1970 weihte der damalige Diözesanbischof Franz Žak an seinem Namenstag vier verheiratete Männer zu Diakonen – die ersten nachdem das 2. Vatikanische Konzil den Ständigen Diakonat als eigenständiges Weiheamt nach fast tausendjähriger Unterbrechung wieder eingeführt hatte. Karl Stupka war damals 38 Jahre alt und wurde als der letzte noch lebende Diakon der ersten Stunde bei der Jubiläumsfeier – gemeinsam mit seiner Ehefrau Theresia – geehrt.
Bischof Küng dankte den derzeit 75 Diakonen der Diözese, von denen die meisten ehrenamtlich tätig sind, für deren „Einsatz, Hingabe und Beispiel“. Küng würdigte auch das „große Opfer“ und die „Bereitschaft zur Mitsorge“ der Ehefrauen und Familien, die hinter den Diakonen stehen.


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