Wie wird man Mönch?

Sieben Novizen und eine Novizin der österreichischen Benediktinerkongregation nahmen an der ersten Werkwoche für Novizen im Stift Altenburg teil. Diese Woche ist Teil des neuen Ausbildungsprogramms dieser Ordengemeinschaft.

Prior P. Albert Groiß begleite die jungen Mitbrüder - und erstmals auch eine junge Ordensschwester. Die Leiterin des Instituts für benediktinische Studien (IBS) in Salzburg, Sr. Dr. Michaela Puzicha OSB referierte zum Thema: „Wie wird man Mönch?“ über das 58. Kapitel der benediktinischen Regel und seinen Bezug auf die heutige Zeit.

Neben dem gemeinsamen Kennenlernen und Erarbeiten von besonderen „Schlüsselworten“ der Benediktsregel wurde diese Werkwoche für die Teilnehmerin und Teilnehmer zu einer besonderen Vertiefung des „benediktinischen Grundgelübdes“ sowie ihrer besonderen Art der „Gott-Suche“, die sich im Gehorsam, der klösterlichen Lebensweise und der Beständigkeit zeigt.

Diese erste Novizenwerkwoche ist Teil eines neuen Ausbildungsprogramms, das beim Generalkapitel der Österreichischen Benediktiner im Herbst 2008 beschlossen wurde. Es folgen weitere gemeinsame Werkwochen zum Thema der Persönlichkeitsbildung, der klösterlichen Liturgie und der geistlichen Schriftlesung.

Näheres: P. Albert Groiß OSB, Tel. 02982/3451, E-mail

Foto: P. Josef Grünstäudl

Die Teilnehmenden Novizen waren (v.l.n.r.): Fr. Vitus (Seitenstetten), Fr. Kilian (Lambach), Br. Maximilian (Gut Aich), Fr. Elija (Lambach), Fr. Benedikt (Admont), Fr. Natanael (Schottenstift Wien), Sr. Sophia (Steinerkirchen) und Fr. Clemens (Altenburg).