Weihnachten: „Ereignis, das bis ans Ende der Zeiten die Welt beeinflusst“

„Wie vielen ist es bewusst, warum es wirklich geht, warum wir Weihnachten feiern?“, fragte Bischof Klaus Küng in seiner Weihnachtsansprache auf Radio Niederösterreich am Heiligen Abend. Die Geburt Jesu sei „ein Ereingis, das bis ans Ende der Zeiten die Welt beeinflusst.“ Die Weihnachtsfeiern seien nicht nur Bräuche und Gewohnheiten aus früheren Zeiten, „die einfach schön sind und die von den Geschäftsleuten und der Tourismusbranche recht gut genützt werden“, betonte der Bischof: In Bethlehem sei der Sohn Gottes zur Welt gekommen, „der für die Wahrheit Zeugnis abgelegt und für uns sein Leben hingegeben hat“. Durch die Kirche bleibe er in der Welt gegenwärtig, so Küng, „auch in den Herzen jener Gläubigen, die ihn tatsächlich aufnehmen“. Weihnachten stehe daher in enger Beziehung zur Gegenwart.
Wer Jesus erkenne, beginne „zu lieben, wie Gott liebt“, erklärte der Bischof. Der werde verändert und „vermag durch die Liebe Christi auch anderen beizustehen, sodass sie sich dem Positiven zuwenden und ebenfalls zu lieben beginnen“.


Radioansprache im Wortlaut