Wallfahrt auf den Taferlberg

Immer weniger Personen seien bereit, öffentliche Ämter anzunehmen und anzupacken, bedauerte Weihbischof Dr. Anton Leichtfried bei seiner Predigt anlässlich des Weltgebetstages für geistliche Berufe in der Basilika Maria Taferl. Priesterseminar hatte zur Wallfahrt nach Maria Taferl aufgerufen. Mit einer Gruppe Wallfahrer, unter ihnen Studenten des Priesterseminars, sind von Marbach aus mit Regens Dr. Anton Leichtfried und Subregens Dr. Gerhard Reitzinger auf den Taferlberg zur Basilika gezogen. Das Mott lautete „Hier bin ich. Sende mich“, ein Satz aus der Berufungsvision des Propheten Jesaja.
In der Kirche feierte die Gruppe mit anderen Gläubigen den Gottesdienst. Bischof Leichtfried nahm die Tendenz zunehmender Distanzierung, die er bei vielen Visitation feststellen könne, zum Anlass, auf das Verhalten jesu hinzuweisen. Jesus schaue nicht von der Ferne zu, was Menschen machen. Er engagiere sich, er sei der gute Hirt, der sein leben für seine Schafe hingibt, führte er aus. „So viel liegt ihm an uns“, ergänzt Leichtfried und meint „manchmal schaffen wir es auch, dass wir uns hingeben für andere, manchmal aber halten wir uns ganz heraus“.