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Steuerreform entlastet Familien

„Die jüngst im Parlament beschlossene Steuerreform greift dankenswerterweise viele unserer bisher immer wieder gestellten Forderungen auf und es darf somit von einem entscheidenden familienpolitischen Schritt in die richtige Richtung gesprochen werden“. Dies betont der Vorsitzende des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten, Prof. Dr. Josef Grubner. Der Kinderfreibetrages sowie die Erhöhung des Kinderabsetzbetrages und die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten stellen eine spürbare Entlastung für die Familien dar, stellt der Katholische Familienverband fest. Um aber allen Familien eine adäquate Erleichterung zukommen zu lassen, sollten auch die Alleinverdieneransetzbeträge erhöht werden, fordert Grubner.


Zudem ist zu bemerken, dass derzeit nur jene Familien von der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten profitieren, die ihre Kinder in eine Fremdbetreuung geben und die Betreuung der Kinder nicht selbst wahrnehmen. Familien, die ihre Kinder selbst betreuen, weil nur die Mutter oder nur der Vater berufstätig ist, gehen leider leer aus. Davon seien vor allem Mehrkindfamilien betroffen, weist Grubner hin, aber auch Familien, die ein behindertes Kind oder einen pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause zu betreuen haben. Zudem auch jene, bei denen ein Teil von Arbeitslosigkeit betroffen ist.


Grubner erwartet sich, dass dieses Manko für die Familien, die die wichtigen Aufgaben bei der Einlösung des notwendigen Generationenvertrages leisten, „bei nächster Gelegenheit“ nachgebessert und korrigiert wird.


Auch der Präsident des Kath. Familienverbandes Österreich, Dr. Clemens Steindl hat sich in gleicher Weise zur jüngsten Steuerreform geäußert.