Resolution der Jahreshauptversammlung des Kath. Familienverbandes

Resolution der Jahreshauptversammlung des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten 2009 Wir werden nie schweigen können...


Im Blick auf die fest gefahrenen Positionen zum Thema Lebensschutz meldet sich die Jahreshauptversammlung des Kath. Familienverbandes der Diözese St. Pölten in Eggenburg zu Wort.
Wir sind uns bewusst, dass vom Augenblick der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle an menschliches Leben existiert und in höchstem Maße schützenswert ist. Dieses neue Leben (Gottes Schöpfung) darf nicht bloß als Sache gedeutet werden.


Wir treten für den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens ein und fordern:


0 qualifizierte Aufklärung zu Partnerschaft und verantworteter Elternschaft,
0 ein flächendeckendes Netzwerk an anerkannten Beratungsstellen,
0 zusätzliche Beratungs- und effektive Unterstützungsangebote für jede betroffene Frau (wirtschaftliche Gründe dürfen kein Grund für Abtreibung sein!),
0 die ausdrückliche Hinweispflicht des Arztes auf diese Stellen,
0 das Verbot für den beratenden Arzt, die Abtreibung selbst durchzuführen,
0 eine Bedenkzeit von mind. drei Tagen zwischen Erstgespräch und Abbruch,
0 Statistiken mit anonymisierten Personaldaten und Motiven, um präventiv vorgehen zu können!


Auch wenn es gerne in der Diskussion bestritten wird: Jede Abtreibung hinterlässt bei den Betroffenen (Frau, Mann) mehr oder weniger deutliche Spuren. Die Folge sind nicht selten schwere psychische Belastungen bis hin zu Traumata.


Die Jahreshauptversammlung 2009 des Kath. Familienverbandes der Diözese SI. Pölten appelliert an alle gesellschaftlichen Kräfte, umzudenken und grundsätzlich Leben und nicht Abtreiben zu fördern. Werdende Mütter (und Väter!) sollten unter allen Umständen unterstützt und vor allem ermutigt werden, ihr Kind auf die Welt zu bringen.


Eggenburg, 17, Oktober 2009


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