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Papst Leo-Stiftung vergibt drei Preise

Die Papst-Leo-Stiftung Horn hat die Preisträger für Verdienste um die Katholische Soziallehre bekannt gegeben. Zu ersten Mal werden drei Preise vergeben: Es sind die Altbischof Maximilian Aichern aus Linz, Dr. Bedrich Vymetalik aus Brünn und das Projekt Megaphon aus Graz.
Die Überreichung der Preise wird Bischof DDr. Klaus Küng am 15. Mai um 19.30 Uhr im Rahmen eines Festaktes im Vereinshaus in Horn vornehmen. Die Preisträger wurden vom Kuratorium der Stiftung in geheimer Abstimmung aus 37 Einreichungen ausgewählt.


Bischof Maximilian Aichern hat sich in der österreichischen Bischofskonferenz unermüdlich für soziale Anliegen eingesetzt. Aufgrund seiner Initiative seien 1990 der Sozialhirtenbrief und 2003 das Ökumenische Sozialwort der christlichen Kirchen in Österreich entstanden. Aichern war Referatsbischof von Kath. Arbeitnehmerbewegung, Kath. Arbeiterjugend und Katholischer Aktion und suchte Kontakte zum ÖGB und Arbeiterkammer genauso wie zu Unternehmervertretungen. Er war zudem Protektor der Kath. Sozialakademie und des Betriebsseminars Linz.


Dr. Bedrich Vymetalik aus Brünn hat bereits während des kommunistischen Regimes im Untergrund christlich-soziale Aktivitäten gesetzt und nach erlangter Freiheit eine christliche Gewerkschaft gegründet. Er gilt als wichtigster Vertreter der Katholischen Soziallehre in Tschechien und lehrt auch an der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften im Vatikan. Dr. Vymetalik wurde von der Kath. Arbeitnehmerbewegung Tschechiens eingereicht, nicht zuletzt auch deshalb, weil dieses Jahr auch die NÖ Landesausstellung länderübergreifend konzipiert ist.


Magaphonist ein Projekt der Caritas der Diözese Graz-Seckau. Unter Führung von Mag. Gerhild Wrann dieses Caritasprojekt, die Ressourcen, Eigenständigkeit und Solidarität von Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben durch Weiterbildungsangebote, Arbeit und kreative Aktivitäten zu stärken. Unter anderem wird ein Straßenmagazin herausgegeben und ein interkulturelles Cafe betrieben.


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