NÖ Landesausstellung - Wichtiges Signal über die Grenzen hinaus

Am 17. April wird die NÖ Landesausstellung offiziell eröffnet. Sie findet erstmals grenzüberschreitend in den Orten Horn, Raabs und Telc statt und trägt den Titel „Österreich. Tschechien. geteilt - getrennt - vereint". In Raabs wurde der Pfarrhof renoviert und für die Landesausstellung adaptiert.
Im Kunsthaus Horn hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Rahmen eines Pressegespräches die ersten Exponate präsentiert. „Dass die NÖ Landesausstellung zwanzig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhanges erstmals grenzüberschreitend abgehalten wird, ist ein wichtiges Signal, das weit über die Grenzen Niederösterreichs hinausgeht", betonte Landeshauptmann Pröll. Die Region sei bereits ausgezeichnet vorbereitet, so Pröll. 22 Millionen Euro habe man in die Ausstellungsorte investiert. In Horn sind etwa das Kunsthaus renoviert, das Stadtzentrum und der Stadtpark neu gestaltet sowie der Piaristensteg saniert worden. 80 Prozent der Investitionen sind an Unternehmen aus der Stadt und dem Stadtumland vergeben worden. „Für uns ist es sehr wichtig, Kulturpolitik auch mit regionalpolitischen Impulsen zu verbinden“, betonte der Landeshauptmann. Auch ein Nachnutzungskonzept für die Zeit nach der Landesausstellung bestehe bereits, informierte Pröll.


Inhaltlich liege in Horn der Schwerpunkt auf der Geschichte, so sei hier etwa die Kopie der Wenzelskrone zu sehen. In Raabs werde im restaurierten Pfarrhof der Blick auf „das Leben an der Grenze und mit der Grenze" gerichtet. Das tschechische Telc legt den Schwerpunkt auf die Kultur und die Kulturschaffenden, erläuterte Pröll.


Der wissenschaftliche Kurator der Landesschau, Prof. Stefan Karner, berichtete über die breite Sammelaktion, die in der Bevölkerung abgehalten wurde: „Die Menschen bringen mit diesen Exponaten einen Teil ihres Lebens in die Ausstellung ein."
Gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll stellte Karner im Zuge des Pressegespräches die ersten Objekte der Landesausstellung vor.


Der Bürgermeister der Stadt Horn, Alexander Klik, berichtete im Zuge des Pressegespräches über die wirtschaftlichen Impulse für seine Stadt, die bereits während der Vorbereitung zu spüren waren: „Wir hatten in den vergangenen zwei Jahren Vollbeschäftigung in Horn."
Der Leiter der Landesausstellung, Mag. Hermann Dikowitsch, betonte, man sei „optimal vorbereitet", die Landesschau sei „eine Ausstellung von der Bevölkerung für die Bevölkerung". Die ganze Region würde an einem Strang ziehen, so Dikowitsch: Neben einer Vielzahl an Rahmenveranstaltungen hätten sich etwa über 50 Gastronomen als Landesausstellungswirte gefunden, viele Initiativen finden auch grenzüberschreitend statt.
(aus der NLK)


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