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Neue Caritas Werkstatt in Furth bei Göttweig

Eine neue Werkstatt für Menschen mit Behinderungen hat die Caritas der Diözese St. Pölten in der Gemeinde Furth bei Göttweig errichtet. Der neue Betrieb entsteht im Ortsteil Palt in der Nähe des Feuerwehrhauses. Im Endausbau werden dort etwa 50 Menschen mit Behinderungen einen neuen Arbeitsplatz haben. Nach einem Architektenwettbewerb erhielt das Architekturbüro Friedreich aus Karlstein/Thaya den Zuschlag für den Bau der neuen Werkstatt. Baubeginn ist März 2009. Bezugsfertig soll der Betrieb Mitte 2010 sein.
Die Leitung des neuen Betriebes in Furth wird die Werkstatt-Leiterin Maria Forsthuber, derzeit Caritas-Werkstatt Krems, übernehmen. Die bisherigen Werkstatt- und Arbeitsräume in der Winzergasse in Krems werden dringend für den Wohnbereich für Menschen mit Behinderungen benötigt. Außerdem sind die räumlichen Kapazitäten in der zweiten Kremser Werkstatt in der St. Paulgasse ausgeschöpft. Daher hat sich die Caritas für die Errichtung eines neuen Werkstatt-Standortes in der Nähe von Krems entschieden.


Bürgermeisterin Mag. Martha Löffler ist froh, dass die Wahl auf die Gemeinde Furth gefallen ist. Die Gemeinde ist nicht nur um neue Betriebe innerhalb der Gemeinde bemüht, sondern auch um Integration von Menschen mit Behinderungen. So werden in der Volksschule Furth neben sechs Volksschulklassen auch drei Klassen für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf geführt.


In der neuen Werkstatt Furth werden Menschen mit kognitiven Behinderungen arbeiten. Die Werkstatt wird als Tagesbetrieb geführt, bei der diese Menschen kommen in der Früh – meist mit organisiertem Fahrtendienst – in die Werkstatt kommen und am Abend wieder zu den Familien und Angehörigen gebracht werden.
Die Caritas der Diözese St. Pölten führt im Bereich der Diözese 13 Werkstätten, 2 Recycling-Betriebe und 10 Wohnhäuser sowie mehrere Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen, in denen insgesamt 650 Menschen mit Behinderungen betreut werden.