Kath. Familienverband appelliert, Leben zu fördern

Die Jahreshauptversammlung des Kath. Familienverbandes der Diözese St. Pölten appelliert in ihrer Sitzung vom 17. Oktober an alle gesellschaftlichen Kräfte, im Bereich des Lebensschutzes „umzudenken und grundsätzlich Leben und nicht Abtreiben zu fördern“. Werdende Mütter sollten unter allen Umständen unterstützt und ermutigt werden, ihr Kind auf die Welt zu bringen In einer Resolution vom 17. Oktober tritt die Jahreshauptversammlung des Katholischen Familienverbandes der Diözese St. Pölten für den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens ein und fordert Maßnahmen wie eine qualifizierte Aufklärung zu Partnerschaft und verantworteter Elternschaft, ein flächendeckendes Netzwerk an anerkannten Beratungsstellen, zusätzliche Beratungs- und effektive Unterstützungsangebote für jede betroffene Frau, damit wirtschaftliche Gründe kein Grund für eine Abtreibung seien.
Weiters soll es eine ausdrückliche Hinweispflicht des Arztes auf diese Stellen geben, das Verbot für den beratenden Arzt, die Abtreibung selbst durchzuführen, eine Bedenkzeit von mindestens drei Tagen zwischen Erstgespräch und eventuellem Abbruch eingeführt werden und Statistiken mit anonymisierten Personaldaten und Motiven eingeführt werden, um präventiv agieren zu können.


Die Jahreshauptversammlung des Kath. Familienverbandes weist noch hin, dass jede Abtreibung bei den Betroffenen, ob Mann oder Frau, „mehr oder weniger deutliche Spuren“ hinterlasse. Die Folgen seien nicht selten schwere psychische Belastungen, bis hin zum Traumata, heißt es in der Resolution.


Resolution im Wortlaut