Heilige 3 Könige lassen die Hofburg erklingen

30 Sternsinger aus ganz Österreich und eine Gruppe aus Südtirol überbrachten dem Staatsoberhaupt die Segenswünsche für das Jahr 2009. Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat in seiner Ansprache den Einsatz der 85.000 Sternsinger für den Frieden und für eine solidarisch-humane Gesellschaft gewürdigt. 5 tüchtige Sternsinger und Sternsingerinnen aus der Pfarre Furth bei Göttweig waren ebenfalls dabei: Sophie und Julia Ortner, Christiane Wagner, Michael Tanzer und Barbara Steininger überbrachten unserem Bundespräsidenten stellvertretend für die über 12.500 Sternsinger in der Diözese St.Pölten die Segenswünsche für das neue Jahr.
Das Lied der „Heiligen Drei“ unterstützte die erst achtjährige Christiane Wagner gekonnt mir ihrem Flötenspiel. „Naja, aufgeregt war ich schon, meine Hände haben ein bisschen gezittert – aber ich hab ja gut gespielt, oder?“, fragte die Jüngste aus der Gruppe nach dem großen Auftritt, als es zur Stärkung eine Jause und Orangensaft gab. „Das Blitzlichtgewitter war voll super!“, freute sich Barbara Steininger.
Als zum Abschluss ein Gruppenfoto mit Herrn Dr. Heinz Fischer gemacht wurde, strahlten die 10 Kinderaugen gleich noch mehr. „Na, du hast aber auch ordentlich Schuhpasta verwendet“, meinte Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu Sophie Ortner aus der Pfarre Furth bei Göttweig, die sich als sehr schwarz geschminkter Caspar in die Hofburg traute.


Aus aktuellem Anlass – dem Krieg im Nahen Osten – würdigte der Bundespräsident die Bemühungen der Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar, die nationalen Grenzen zu überwinden und sich weltweit für Frieden und Gerechtigkeit unter den Menschen einzusetzen.
Für ihn, Fischer, sei das Sternsingen ein Dienst an der Allgemeinheit. In Zeiten von Finanz- und Wirtschaftskrise, von Egoismus und Ellbogen-Gesellschaft sei es besonders wichtig, eine solidarische und humane Gesellschaft aufzubauen: Daran wirkten die Sternsinger-Kinder vorbildlich mit und dafür verdienten sie nach Meinung des Bundespräsidenten Dank und Gratulation.


Der Vorsitzende der Katholischen Jungschar Österreich, Stefan C. Leitner, kam mit einer konkreten Bitte in die Hofburg. Er ersuchte Bundespräsident Fischer um dessen weitere politische Unterstützung im Kampf gegen den Klimawandel. „Die Menschen in den ärmeren Ländern bekommen die Auswirkungen des Klimawandels am stärksten zu spüren. Unser Ziel ist, den Kimawandel zu verringern. Wir bitten Sie, alles in Ihre Macht stehende tz tun, dass Verbesserungen durchgesetzt werden“, erklärte Leitner dazu.


Foto: Peter Kubelka