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Grünes Licht für Neustart Kollegiatkirche Eisgarn

Die Pressestelle der Diözese St. Pölten teilt mit, dass Bischof Küng einen Neustart der Kollegiatkirche Eisgarn beschlossen hat. Voraussetzung dafür war, dass Prälat Küchl als Propst zurücktritt und bis auf weiteres Eisgarn verlässt. Er bleibt de iure Kanonikus des Stiftes - auch wenn er sich nicht mehr dort aufhalten wird - und hat die Stellung eines emeritierten Propstes. Als Priester der Diözese St. Pölten tritt er in den Ruhestand. Die Dekrete, die Diözesanbischof Klaus Küng nach Abschluss der Voruntersuchungen des kirchenrechtlichen Verfahrens im Zusammenhang mit den Vorkommnissen im Priesterseminar St. Pölten erlassen hat, wurden bekanntlich vom Hl. Stuhl vollinhaltlich bestätigt.


Die Kanoniker des Kollegiatstiftes Eisgarn werden nach dem 1. April dieses Jahres einen neuen Propst wählen, der der Bestätigung des Diözesanbischofs bedarf. Die Statuten der Kollegiatkirche werden entsprechend der bereits unterzeichneten Vereinbarung einige Veränderungen erfahren, vor allem wird die Kollegiatkirche so wie alle Pfarren und diözesanen Einrichtungen Rechnung legen und vor den Kontrollinstanzen der Diözese rechenschaftspflichtig sein.


Bischof Küng hat der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass dieser Versuch einer Neubelebung des Stiftes Eisgarn für die seelsorglichen Bedürfnisse der Region wertvoll sein wird. Er hält auch eine Wiederaufnahme der kulturellen Tätigkeiten, die in den letzten Jahren in den Stiftsgebäuden veranstaltet wurden, für durchaus wünschenswert, sofern sie mit den Zielsetzungen der Kollegiatkirche im Einklang stehen. Falls aber die in den Statuten der Kollegiatkirche vorgesehenen Zielsetzungen nicht erreicht werden können, wird es zu einer Umwandlung der Kollegiatkirche in eine Realpropstei (wie vor dem Jahr 2000) kommen.