Gloria - wo sich Pastoral und Wirtschaft treffen

„Ich habe mit Erstaunen festgestellt, wie viele Menschen im Zusammenhang mit Kirche tätig sind und was da alles geleistet wird“. So Bischof Klaus Küng bei der Pressekonferenz zur „Gloria“, der zehnten Kirchenfachmesse ihrer Art und der ersten in St. Pölten, die vom 8. bis 10. Oktober im VAZ St. Pölten stattfindet. Die Kirchenfachmesse Gloria, seit neuen Jahren eine fixe Einrichtung in Dornbirn, wird heuer erstmals in St. Pölten ihre Pforten öffnen. Rund hundert Aussteller zeigen, was zur Ausstattung von Kirchen und Klöstern alles benötigt wird: von Glocken und Kirchturmuhren bis zu Kirchenheizungen und Kerzen, von Priester- und Ministrantengewänder bis hin zu Rosenkränze, Kreuze und Statuen hat diese Messe alles zu bieten. Restauratoren werden ebenso ihre Arbeit zeigen wie Orgelbauer und Herrgottschnitzer, erläutert die Prokuristin der Messe Dornbirn, Margit Hinterholzer.
Zu den Ausstellern mit den verschiedenen kirchlichen Angeboten, sei es Literatur oder Kunst, gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen und Workshops sowie Sonderschauen, einen Live-Glockenguss der Firma Perner aus Passau, eine Messweinverkostung oder auch die Bibelausstellung. Kinder und Jugendliche, Schulklassen und Ministrantengruppen können bei einer „Rätselralley“ quer durch die Gloria interessante Details erkunden.


Gloria ein Begegnungsort für Christen


„Ich freue mich darauf, denn neugierig sein macht es spannend“, bekundet Superintendent Paul Weiland bei dem Pressegespräch. Die bisher ungemein positiven Reaktionen auf diese Messe in Vorarlberg haben auch die evangelische Kirche bewogen, auf einen eigenen Stand bei der Messe in St. Pölten die Besucher zu Kaffee und Gesprächen einzuladen. Einen besonderen Platz wird der „Kirchenheurige“ der Diözese St. Pölten einnehmen. „Ein beliebter Begegnungsort für Menschen ist der Kirchenplatz“, sagte der Direktor der Pastoralen Dienste, Dr. Sepp Winklmayr. Auf der Gloria wird dieser Begegnungsort durch den „Kirchenheurigen“ geschaffen, wo sich die Besucher treffen und Erfahrungen austauschen. „Die Gloria wird nicht nur ein wirtschaftliches Ereignis sein, sondern auch ein menschliches und pastorales“, betonte er.


„Frischer Wind“ für die Veranstalter


Als lang gehegten Wunsch bezeichnete Daniela Spielvogel der Firma Spielvogel-Kirchenbedarf die Tatsache, dass diese Kirchenfachmesse nun erstmals auch im östlichen Teil Österreichs stattfindet. Sie meint, dass damit auch die Messeveranstalter „neuen Wind“ bekommen.
Auf den Sinn von Pilgern wies Anton Wintersteller, Referent für Tourismuspastoral der Erzdiözese Salzburg hin. „Pilgern ist heute ein sinnstiftendes Angebot“, betonte er. So werden auf der Kirchenfachmesse Gloria auch die Pilgerwege in Österreich vorgestellt. Über 3.000 Kilometer Pilgerwege soll es geben. Neben dem Jakobsweg seien es vor allem die Orte Mariazell, Gurk und St. Wolfgang, zu denen jährlich tausende Menschen pilgern.


Homepage GLORIA-Messe in St. Pölten