GLORIA begeistert Besucher

Glockengeläut, das Schlagen einer Kirchturmuhr, der Klang einer Orgel und der Duft von Kerzen empfangen den Besucher bereits beim Eingang zur Kirchenfachmesse GLORIA im VAZ St. Pölten. Verhaltenes Gemurmel in der Halle, die Ansagen zum nächsten Vortrag und die Ankündigung des nächsten Events schallen über den Lautsprecher. Die GLORIA, noch bis Samstag, 18. Oktober im VAZ zu sehen, zeigt ihre Angebote in einer bunten Vielfalt. Vorträge und Events sind auf der Kirchenfachmesse Gloria ebenso anzutreffen wie Produkte für den kirchlichen Gebrauch, seien es Messgewänder, Kelche oder Kirchenheizungen. „Die Messe hat hohes Niveau, zeigt eine große Vielfalt und bietet eine bunte religiöse Mischung“, meint Bischof Klaus Küng nach seinem Rundgang durch die Ausstellung. Zufrieden zeigt sich auch Margit Hinterholzer von der Messe Dornbirn. Etwa ein Drittel der Aussteller sei zum ersten Mal auf der Kirchenfachmesse Gloria vertreten, weist sie hin. Die Gloria - Kirchenmesse war bisher nur in Dornbirn beheimatet.


Schon am frühen Nachmittag des Eröffnungstages strömten zahlreiche Menschen zur Kirchenmesse. Teils aus Neugier, teils aus Interesse, weil in der Pfarre die Entscheidung für eine neue Orgel ansteht oder eine effektivere Kirchenheizung geplant ist. Viele begegneten dabei „alten Bekannten“, die sich ebenfalls für eine Patene oder einen Kelch interessieren.
Die meisten trafen sich anschließend beim „Kirchenheurigen“, einem Ort, an dem die Diözese die Besucher bei Fruchtsaft, Wein und Aufstrichbroten zu Gesprächen und Begegnung einlädt. Schwung in den „Kirchenheurigen“ brachte das Duo „Hojsa-Emersberger“ mit ihren Songs über „Himmel – Herrgott – Wienerlied“, bei dem sie Wienerlieder mit Bezug zu Gott präsentierten. Bereits vorher wurde vom Direktor der Pastoralen Dienste, Sepp Winklmayr und Bischof Klaus Küng das neue Diözesanjahrbuch mit dem Titel „Kirche im Umbruch – Erneuerung innen und außen“ präsentiert. Autor Karl Schreibelmayer, der für das Diözesanjahrbuch seit Jahren Kurzgeschichten verfasst, gab eine kurze Kostprobe aus seinen Werken.


Priester aus vier Dekanaten hielten ihre Dekanatskonferenz diesmal auf der Gloria ab. Die Priester aus St. Pölten, St. Valentin, Ybbs und Tulln waren von der Vielfalt der Angebote wie auch vom inhaltlichen Programm begeistert. Dechant Johann Zarl aus St. Valentin: „Bei allen Priestern des Dekanates herrschte großes Interesse an der Gloria. Wir haben Mesner und Mitarbeiter mit eingeladen, da wir ein breites Angebot erwarten“, erklärte er. Und Dechant Großhagauer aus dem Dekanat Tulln bestätigt: „eine angenehme, nicht aufdringliche Präsentation von Kirche, die viel zu bieten hat“. Er unterstreicht, dass Kirche auch in dieser Art „hörbar und sehbar“ werden muss.