Fünf neue Pastoralassistenten für die Diözese

„Nicht fünf Spezialisten, sondern fünf Helfer, damit auch andere den Ruf Gottes hören und ihm folgen.“ So bezeichnete Weihbischof Anton Leichtfried die neuen Pastoralassistentinnen und -assistenten, die er im Rahmen einer Sendungsfeier im Dom von St. Pölten am 11. Oktober für ihren Dienst im Namen der Kirche beauftragte.
Als Motto der Feier wählten die Kandidaten den Jesaja-Vers „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen“. Dies gelte nicht nur für die neuen Pastoralassistenten am Tag ihrer Sendung, betonte Leichtfried, sondern „für alle Christen als Grundlage unserer Beziehung zu Gott“. Das Christentum sei „kein Spezialistentum“, denn alle Menschen seien von Gott gerufen: „Ich verdanke mein Leben einer Entscheidung Gottes; weil er will, dass ich lebe“, so der Weihbischof. Es sei Aufgabe der Pastoralassistentinnen und – assistenten mitzuhelfen, „dass sich die Menschen diesem Ruf stellen.“


Die Kirche stehe „nicht ganz oben im Trend“, erklärte Leichtfried, auch in den Medien sehe es für die Kirche „nicht gut aus“. So sei es oft eine Herausforderung, sich als Christ zu deklarieren – besonders für Jugendliche und junge Erwachsene am Arbeitsplatz. Auch „in und mit der Kirche“ könne es zu Problemen kommen. So sei es als berufener Christ „nicht einfach, aber auch faszinierend“, sagte Leichtfried.
Denn wie der Kaufmann im Gleichnis all seinen Besitz verkaufe, um die eine kostbare Perle zu besitzen, nach der er sein Leben lang gesucht hatte, so „müssen“ auch wir den Glauben haben, von dem wir fasziniert sind. Dieses „Müssen“ sei jedoch kein äußerer Zwang, betonte Leichtfried, sondern komme von innen, „aus der größten Freiheit“. So werde der Glaube „eine Freude, eine Energie, die mich antreibt“.


Mag. Manfred Hinterleitner aus der Heimatpfarre Ferschitz absolvierte sein Praktikumsjahr in Tulln-St. Severin und wird als Pastoralassistent in Gmünd-Neustadt tätig sein. Birgit Höhlmüller aus Steinakirchen am Forst, arbeitet nach ihrem Praktikum in der Pfarre Vitis. Mag. Alois-Markus Köberl aus Ruprechtshofen praktizierte in Stattersdorf-Harland und wird in der Dompfarre St. Pölten als Pastoralassistent eingesetzt. Andrea Krieger aus der Heimatpfarre St. Johann in Engstetten absolvierte ihr Praktikumsjahr in Seitenstetten und wurde in die Pfarre Haag gesendet. Aus Krems kommt Johannes Leitner, der nach Praktikumsjahren in Gföhl in der Pfarre Langenlois tätig sein wird.