"Friedensradler" auf dem Weg nach Jerusalem

Die „FriednsradlerInnen“ aus Österreich befinden sich auf ihrem Weg nach Jerusalem zurzeit in der Türkei. Dies haben die TeilnehmerInnen in einer Mail-Nachricht kürzlich bekanntgegeben. Die drei St. Pöltner, Betriebsseelsorger Mag. Sepp Gruber, Gerhard Havlik und Hans Auzinger, sind mit Engagement weiterhin dabei. In den nächsten zwei Wochen wird die 18-köpfige Radfahrergruppe die Türkei durchqueren und Konya, Tarsus sowie Antiochia, die markanten Städte der ersten Missionsreise des Apostels Paulus, besuchen, ehe sie die Grenze zu Syrien überschreiten. Ziel ist es, nach 40 Tagen Palästina und Israel sowie die Stadt des Friedens, Jerusalem zu erreichen.


Ein Höhepunkt war der Besuch beim ökumenischen Patriarchen Bartholomäos, dem Ehrenoberhaupt aller orthodoxen Christen in der Welt. Er lobte beim Empfang vor allem das Engagement des ehemaligen Kardinals Franz König und das gute ökumenische Klima in Österreich. Zugleich bedankte er sich bei den FriedensradlerInnen fuer ihr Engagement mit dem Zitat der Bergpredigt "Selig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Als kleines Zeichen ueberreichte der Intitiator der Friedensradtour Werner Értel ein T-Shirt mit dem Logo der Radtour und Frieden in 8 Sprachen. Der Patriarch überreichte jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin ein kleines goldenes Kreuz und spendete seinen Reisesegen.


In der Türkei stand die Besichtigung der Hagia Sofia (heute ein Museum), ebenso der Besuch der größten Synagoge und des österreichischen Georgskollegs sowie die Stadt Nizäa/Iznit auf dem Programm, wo das 1. ökumenische Konzil der Kirche stattfand.
In den ersten beiden Wochen durchquerte die Gruppe Ungarn, Kroatien, Serbien und Bulgarien, wo Begegnungen mit Friedensgruppen in Kroatien und Serbien auf dem Programm standen, ebenso wie der Besuch der orthodoxe Osterfeierlichkeiten in Belgrad und der Besuch und die Übernachtung in einem bulgarisch–orthodoxen Kloster.