Einzug in Jerusalem nach 3.500 Kilometern

Nach rund 3.500 Kilometern haben die 20 österreichischen Friedensradfahrer ihr Ziel Jerusalem erreicht. Am Ostermontag war die Gruppe in Wien aufgebrochen, um ein Zeichen für den Frieden im Nahen Osten und den interreligiösen Dialog zwischen Christen, Juden und Muslimen zu setzen. Aus der Diözese St. Pölten nahmen Sepp Gruber, Gerhard Havlik und Hans Auzinger an der Radpilgerfahrt teil.
Die Route führte über Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, die Türkei, Syrien und Jordanien nach Israel. Einer der Teilnehmer, Hans Gattringer von „missio“ (Päpstliche Missionswerke), zeigte sich in einer ersten Stellungnahme überzeugt, „dass unser Einsatz, unsere Gebete sowie die freundlichen Begegnungen mit so vielen Menschen des Judentums, des Islams und der Christenheit einen Beitrag zu mehr Frieden in der Welt geleistet haben“.


In den kommenden zwei Tagen stehen noch zahlreiche Begegnungen der „Friedensradler“ mit jüdischen und palästinensischen Friedens- und Menschenrechtsgruppen auf dem Programm. Unter anderem ist auch ein Besuch in Bethlehem geplant.