Ein Zeichen der Verbundenheit

Als Zeichen der Verbundenheit mit Menschen in sozial schwierigen Situationen hat Bischof DDr. Klaus Küng Betroffene und Mitarbeiter von kirchlichen und kirchennahen Sozialeinrichtungen in der Diözese zum Gründonnerstagsmahl geladen. Er erinnerte daran, dass dieser Brauch in St. Pölten bereits auf Bischof Michael Memelauer zurückgeht. Es sei eine „alte Gewohnheit des Hauses“ am Gründonnerstag im Gedächtnis an das Vermächtnis Jesu Christi beim letzten Abendmahl Menschen einzuladen und ihnen zu zeigen, dass Gott alle Menschen liebt. Dieser Brauch gehe bereits auf Bischof Michael Memelauer (1927 – 1961) zurück, wies Bischof Klaus Küng hin.
Auch die Einladung an diesem Gründonnerstag sei ein Zeichen, dass sich die Kirche all jener annehme, die in Bedrängnis sind. Der Bischof verwies darauf, dass in diesem Bereich in der Diözese schon sehr viel getan werde. Die Einladung zu diesem Gründonnerstagsmahl sei auch ein Zeichen der Verbundenheit mit jenen, die in der Caritas, der Emmausgemeinschaft, den pastoralen Diensten, in der pfarrlichen und der kategorialen Seelsorge wie in den Justizanstalten tätig sind, sagte Bischof Küng. Er sei erfreut, dass es eine so große Zahl an Trägerschaften gebe.
Am Gründonnerstagsmahl nahmen diesmal 27 Gäste teil, darunter Vertreter der Justizanstalten Krems-Stein und St. Pölten, der Caritaseinrichtungen, der Pastoralen Dienste sowie weiterer sozialer Einrichtungen wie dem Soma-Markt und dem Kinder-Pflegeheim der Schulschwestern in Loosdorf.


Allen Anwesenden wünschte der Bischof, dass sie diese Freude, die sich auch im österlich geschmückten Sommerrefektorium zeige, in ihre Herzen aufnehmen.