Diözese trauert um zwei Priester

Prl. Josef Gaupmann, ehemaliger Domukrat und Militärdekan i. R. ist am 11. Jänner im 84. Lebensjahr verstorben. Das Begräbnis ist am Samstag, 17. Jänner um 13 Uhr in Weitersfeld.
Msgr. Franz Rechberger, von 1958 bis 2004 Pfarrer in Waldenstein ist am 8. Jänner im 92. Lebensjahr verstorben. Die Begräbnisfeier beginnt am Samstag, dem 17. Jänner um 11 Uhr in Waldenstein. Prälat Josef Gaupmann wurde 1925 in der Pfarre Weitersfeld im Waldviertel geboren und besuchte die Mittelschule in Wien und Znaim. Danach studierte er in St. Pölten Theologie und empfing 1949 in der Pfarre St. Josef in St. Pölten die Priesterweihe.
Seine Kaplansjahre führten ihn nach Arbesbach, Zwettl und 1951 als Domkurat nach St. Pölten. Von 1957 bis 1985 war Prl. Gaupmann Militärseelsorger. Nach seiner Pensionierung wirkte er unterstützend als Seelsorger in Weitersfeld und Pleißing, war Männerseelsorger des Dekanates Geras und Landesseelsorger des österr. Kameradschaftsbundes.
Seine engagierte Tätigkeit als Seelsorger wurde u.a. mit der Verleihung des Titels „Ehrenprälat seiner Heiligkeit“ gewürdigt.


Msgr. Franz Rechberger wurde 1917 in Kreilling, Pfarre Neuhofen/Ybbs, geboren. Nach dem Gymnasium in Seitenstetten kam er in das Priesterseminar St. Pölten, wurde 1940 zum Militärdienst eingezogen und konnte erst 1948 nach der russischen Gefangenschaft sein Studium fortsetzen. 1950 wurde er von Bischof Michael Memelauer zum Priester geweiht.
Rechberger wirkte als Kaplan in Neustadtl, Großgerungs, Purgstall, Ulmerfeld und Sieghartskirchen, dann als Provisor in Aggsbach-Markt und Sallingberg. 1958 übernahm er die Pfarre Waldenstein und leitete diese bis 2004. Einer seiner Verdienste ist die neuerliche Initiative für die Wallfahrt nach Waldenstein.
Sein Wirken für den Ort wurde vom Land Niederösterreich mit dem Goldenen Ehrenzeichen und seitens der Gemeinde mit der Ehrenbürgerschaft gewürdigt.