Diözesanwallfahrt nach Kleinasien

Über 100 Pilger aus der Diözese St. Pölten begaben sich am Wochenende mit Bischof DDr. Klaus Küng auf die Spuren des hl. Paulus in Kleinasien. Sie folgen der Wanderung des Apostels von Antalya nach Ikonium, dem heutigen Konya und weiter über das Hochland, wo die ersten Christengemeinden beheimatet waren nach Tarsus, dem Geburtsort des Völkerapostels. "Kleinasien ist nur ein Teil all jener Gegenden, in denen der hl. Paulus gewirkt hat", erklärte Bischof Küng, "aber auf unserer Reise folgen wir geistlich den Spuren seines ganzen Lebens: Bekehrung und Berufung zum Apostel, mutige Ausdauer in der Verkündigung des Wortes Gottes, ständige Sorge um die Gemeinden und die Beharrlichkeit bis zum Märtyrertod."


Paulus habe seine Herkunft - in Tarsus als Jude in der Schule der Pharisäer aufgewachsen - keineswegs gering geachtet, so Küng, doch die Erkenntnis Jesu Christi habe alle übertroffen (Phil 3,8). Durch Glauben und durch Gnade sei auch Paulus gerettet worden, betonte Küng. Diese Erfahrung habe er überall weitergegeben, inmitten aller Entbehrungen und Mühsale, denn "meine Gnade genügt dir"(2 Kor 12,9).