Bunte Schlecker und Kinderrechte

Bunte Schlecker mit Botschaften, Kinder und ihre Rechte zu beachten, hat die Katholische Jungschar Frühmorgens am Freitag, 20. November, dem internationalen Tag der Kinderrechte am Bahnhof in St. Pölten verteilt. „Wir stellen die Kinder in die Mitte ist unser Leitsatz, den wir in unseren Aussagen und unserem Handeln auch immer wieder unter Beweis stellen“, erklärt dazu Diözesanjugendseelsorger Mag. Herbert Reisinger. In der UN-Kinderrechtskonvention heißt es unter anderem „Frage ein Kind nach seiner Meinung“ oder „Sage einem Kind, dass du seine Ideen, seinen Glauben und seine Einzigartigkeit schätzt“. Diese und weitere Hinweise auf Kinderrechte stehen auf der Verpackung jener Schlecker, die MitarbeiterInnen der Katholischen Jungschar an 1.500 PassantInnen – heute meist Schülerinnen und Schüler – verteilt haben. „Alle hatten dabei lachende Gesichter“, erzählt Christine Hofer von der Katholischen Jungschar, die diese Aktion vorbereitet hat. „Auch die Erwachsenen waren erfreut und haben unser Anliegen gut geheißen“.


Die Jungschar will die Anliegen der Kinder durch verschiedene Aktionen ins Bewusstsein rufen und zeigt mit ihren Jungschar-, Sternsinger- und MinistrantInnengruppen auf, wie kindgerechte Rahmenbedingungen im Zusammenleben umgesetzt werden können. Ein Anliegen sei, so Hofer, die Kinderrechte auch in die Landesverfassung aufzunehmen. Denn „Kindergerechtheit soll ein selbstverständlicher Maßstab politischen und gesellschaftlichen Handels sein“, unterstreicht sie.
„Die Aufmerksamkeit von Christinnen und Christen gilt den Schwächeren unserer Gesellschaft – und somit auch den Kindern“, betont die Katholische Jungschar. Kinder brauchen vermehrt Schutz, Zuneigung, Geborgenheit und Sicherheit.
Im Vorfeld dieses Tages haben GruppenleiterInnen mit ihren Jungschar- und MinistrantInnengruppen kreative Plakate und Stoffe gestaltet.


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