Blumengruß der Floristen für Bischof Küng

Die St. Pöltner Gärtner und Floristen überbrachten Bischof Klaus Küng einen Blumengruß zum Valentinstag. Ing. Leo Bonigl, Bezirksobmann der Gärtner, und Gärtnermeister Ernst Müller überreichten einen prächtigen Frühlingsstrauß, mit weißen und gelben Blüten in den Farben der Kirche gehalten. Der hl. Valentin, an dessen Festtag traditionell Blumen verschenkt werden, sei der Überlieferung nach Bischof gewesen, erklärte Ing. Bonigl. Von daher gebe es eine Verbindung zur Tradition, auch dem jeweiligen Diözesanbischof einen Blumengruß zu bringen.


„Der Valentinstag ist für Menschen, die sich mögen, ein Anlass, ihre Liebe zu zeigen“, betonte Bischof Küng. Zu den Segensfeiern für Paare, die in einigen Pfarren stattfinden sagte Küng, dass „die Erneuerung des Eheversprechens sehr wertvoll“ sei.


Christliche Trauungen gegen kaiserliches Verbot


Der heilige Valentin war der Überlieferung nach Bischof von Terni, der Hilfe und Trost Suchenden Blumen aus seinem Garten geschenkt haben soll. Trotz eines Verbotes des Kaisers Claudius II. Gothicus traute er Liebespaare nach christlichem Zeremoniell und half in Partnerschaftskrisen; deshalb wurde er am 14. Februar 269 in Rom enthauptet.


Das Brauchtum, am Valentinstag Blumen zu schenken, geht zurück auf einen Festtag der römischen Göttin Juno. Der Schützerin von Ehe und Familie wurden an diesem Tag Blumen geopfert, den Ehefrauen Blumen geschenkt. Im Mittelalter kam der Brauch zunächst in Frankreich und England auf. Im deutschsprachigen Raum verbreitete sich der Brauch der Blumengeschenke nach dem 2. Weltkrieg durch den Einfluss aus den USA: Die Blumenhändler erklärten diesen Tag 1950 als „Tag der offenen Herzen“.
Neben den Liebenden und Verlobten ist Valentin auch Patron der Bienenzüchter.