Am 25. Jänner ist Weltlepratag

Am 25. Jänner wird der Weltlepratag begangen. Kein Tag zum Feiern, denn Lepra kostet jährlich immer noch hunderten Menschen das Leben. Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation, Lepra völlig auszurotten, schlug bislang fehl. In den Entwicklungsländern kommt es auch heute noch zu Neuinfektionen mit der an sich relativ einfach behandelbaren Krankheit, weil sich die Menschen die Medikamente einfach nicht leisten können. „Lepra ist heilbar“, betont auch Pater Karl Heinz Salesny SDB, Leiter des Leprafonds. Bereits seit 1984 fördert der Salesianerpater mit seiner Hilfsaktion Projekte zur Bekämpfung von „Morbus Hansen“, so die offizielle Bezeichnung der Krankheit. „Die Behandlung eines leprakranken Kindes kostet 40 Euro“, erklärt P. Salesny: „Die PatientInnen werden rasch geheilt und weitere körperliche Verstümmelungen werden verhindert. Eine lebenslange Isolation bleibt den Erkrankten somit erspart!“


Infizierte werden mit einer, seit 20 Jahren von der WHO anerkannten, Kombinationstherapie (MDT) behandelt. Dabei werden die Leprazellen abgetötet und die Übertragungskette der Infektionskrankheit unterbrochen. Der Heilungsprozess setzt rasch ein. Symptome der Krankhei, wie Deformierung von Gesicht und Körperteilen, werden weitgehend verhindert.


Seit über zwanzig Jahren kümmert sich Salesianerpater Johann Kiesling SDB um die Erhaltung zweier Spitäler und die Leprafürsorge in Kapolowe im Süd-Osten der Demokratischen Republik Kongo. Die steirische Sr. Elisabeth Schwarzl, aus dem Orden der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul ist seit 1979 ist für die Leprakranken in Madagaskar im Einsatz.


P. Salesny bittet um Hilfe Spendenkonto: 2095.743, RAIBA Wien, BLZ 32.000, Kennwort: Leprafonds


Kontakt
P. Dr. Karl Heinz Salesny SDB, St. Veit-Gasse 25, 1130 Wien
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Zum Foto:
P Johann Kiesling betreut im Kongo zwei Spitäler gegen Lepraerkrankungen.