Alt-Abt Petrus Steigenberger verstorben

Nach kurzer schwerer Krankheit ist am 23. Juni der Alt-Abt von Rein, P. Petrus Steigenberger OCist, unerwartet verstorben. P. Petrus war im Konvent des Stiftes Lilienfeld und wirkte als Pfarrer in Wilhelmsburg, ehe er 1996 zum Abt des Stift Rein gewählt wurde. Petrus Steigenberger, geboren 1933 in Lilienfeld, maturierte an der Aufbaumittelschule in Horn und trat 1956 in die Ordensgemeinschaft der Zisterzienser in Lilienfeld ein und legte nach einem Jahr die Ordensprofess ab. Seine philosophischen und theologischen Studien abolvierte er an der Benediktiner-Hochschule San Anselmo in Rom. Im Jahr 1962 wurde er zum Priester geweiht.
Von 1963 bis 1965 wirkte er als Kaplan in Traisen und von 1974 bis 1996 als Pfarrer in Wilhelmsburg. Von 1979 bis 1996 war er auch Direktor der Cursillo-Bewegung in der Diözese St. Pölten.


Der Konvent des Stiftes Rein bat ihn 1996 als Abt der Gemeinschaft im ältesten durchgehend bestehenden Zisterzienserstift der Welt vorzustehen.
Für sein verdienstvolles Wirken als Abt, als der er auch die umsichtigen Renovierungsarbeiten des Klosters leitete, wurde Abt Petrus im Juli 2008 mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet.
Seit seiner Resignation im Oktober 2008 wirkte er als Seelsorger im Pfarrverband Gratwein /Maria Strassengel / Rein.


Das feierliche Begräbnis findet am Freitag, dem 3. Juli, um 15.00 Uhr in Stift Rein statt.


Stift Rein