15. Mai: Internationaler Tag der Familie

"Familien brauchen gesellschaftliche Anerkennung, aber auch materielle Sicherheit!" Josef Grubner, Vorsitzender des Familienverbandes der Diözese nimmt den internationalen Tag der Familie (15. Mai) zum Anlass, verstärkt auf die Bedürfnisse von Familien hinzuweisen.

"Ob sich Familien mit Kindern erwünscht fühlen, hängt auch damit zusammen, wie sie von uns allen auf- und angenommen werden," ist Grubner überzeugt. "Es stellt sich ganz einfach die Frage, ob sich Familien mit Kindern zum Beispiel an öffentlichen Plätzen, in Restaurants, Parks, Museen usw. wohl fühlen können und dort gerne gesehen sind oder ob sie als Eindringlinge und Störenfriede betrachtet werden."

Um die wirtschaftliche Basis der Familien zu sichern, so Grubner, sei die Einführung eines steuerfreien Existenzminimums notwendig, wie dies schon seit vielen Jahren vom Familienverband gefordert werde. "Eine weitere dringende Maßnahme ist die steuerliche Absetzbarkeit der Ausgaben für die Kinderbetreuung", weiß sich Grubner im Einklang mit Landesrätin Mikl-Leitner, die beide Forderungen unterstützt.