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101 Personen fanden Jobs über das Netzwerk

101 Arbeitsuchende konnten über das "Netzwerk der Solidarität" in den zehn Niederösterreichischen "Netzwerk-Gemeinden" im ersten Halbjahr 2005 wieder eine Arbeit finden. Dies gab Netzwerk-Projektleiter Julius Felker bekannt. Trotz der zunehmend schwieriger werdenden Situation am Arbeitsmarkt ist es dem Netzwerk, einer Initiative der Diözese St. Pölten gelungen, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eine Steigerung der Erfolgsquote um fast zehn Prozent zu erreichen. Im vergangenen Jahr waren es 94.


"Es grenzt fast an ein Wunder", meint Felker. Einen wesentlichen Grund für den Erfolg sieht er im System des Netzwerkes - "Wir setzen auf die Zusammenarbeit von ehrenamtlichen Helfern und Arbeitsuchenden", unterstreicht er. Auch die Arbeitsuchenden stützen und helfen sich gegenseitig. "Im Gespräch miteinander sieht man auch andere Sorgen und fasst gemeinsam wieder Mut", berichtet er aus den Sitzungen des Netzwerkes.


Projektleiter Felker ist für seine "Klienten" auch selbst aktiv. "Ich versuche, den Jobs, wo immer es sie gibt, hinterher zu laufen", schildert er sein Engagement. Wenn er durch die Stadt geht und plötzlich einen Aushang sieht, dass irgendwo eine Arbeitsstelle angeboten wird, "informiere ich sofort meine dafür in Frage kommenden Klienten". Diese müssen rasch handeln, denn "wer schneller ist, hat die größere Chance", weiß er. Kaum Chancen sieht er derzeit bei den Angeboten für die Büroarbeit. Diese sind rar und schnell vergeben. Und es gibt es kaum eine reelle Chance, dort unterzukommen. Besser sei es derzeit in handwerklichen Produktionsbereichen, vor allem mit Schichtarbeit.


In den zehn "Netzwerk-Gemeinden" (Amstetten, Herzogenburg, Klosterneuburg, Krems, Schrems, Neulengbach, St. Pölten, St. Valentin, Purkersdorf und Tulln) wurden 42 Treffen abgehalten, an denen 336 Arbeitsuchende und 314 "Aktivisten" teilgenommen haben. Fast jeder Dritte der Arbeitsuchenden, genau 101 Personen, konnte im ersten Halbjahr dieses Jahres am Arbeitsmarkt wieder integriert werden.