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Verfolgung

 

Am Nationalfeiertag jährt sich zum zehnten Mal die Seligsprechung von Franz Jägerstätter. Der oberösterreichische Landwirt verweigerte im Zweiten Weltkrieg aus Glaubensgründen den Kriegsdienst und wurde dafür vom NS-Regime zu Tode verurteilt und hingerichtet.

 
 

Wenn die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Israel und Palästina in ihrer derzeitigen Form anhält, dann könnte die einheimische palästinensische Christenheit bis 2040 so gut wie ausgestorben sein. Diese Sicht vertritt zumindest der deutsche Nahost-Experte und Autor Johannes Zang.

 
 

Keine andere Religion muss weltweit so viele Repressalien erdulden wie das Christentum. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung des Pew Research Centers. Vor allem in mehrheitlich muslimischen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, aber auch in Nordafrika stehen christliche Gemeinschaften unter hohem Druck, so die Studie, die auf Zahlen des Jahres 2015 beruht.

 
 

Knapp tausend Teilnehmer, allen voran Kardinal Christoph Schönborn, haben am Freitagnachmittag am Schweigemarsch für verfolgte Christen durch die Wiener Innenstadt teilgenommen.

 
 

Mitten im Krieg feiern auch die Christen in Syriens Hauptstadt Damaskus Ostern - Wie überall auf der Welt nahmen die Festivitäten am Gründonnerstag ihren Anfang - Korrespondentenbericht von Karin Leukefeld (KNA)

 
 

Blutiger Palmsonntag in Ägypten: Bei Terroranschlägen auf zwei Kirchen der koptischen Christen sind Dutzende Menschen getötet worden. Zuerst sprengte sich laut Augenzeugen in der Früh ein Selbstmordattentäter während des Palmsonntagsgottesdienstes in der vollbesetzten St. Georgs-Kirche in der Stadt Tanta nördlich von Kairo in die Luft.

 
 

Wien, 17.3.2017 (dsp/KAP) Die österreichischen Bischöfe unterstützen den chaldäisch-katholischen Patriarch Louis Sako in seinem eindringlichen Appell an den Westen, die Christen im Irak nicht im Stich zu lassen. Die Lage im Nordirak sei dramatisch und in diesen Tagen entscheidet sich, "ob die Christen in der Region eine Zukunft haben werden, wo sie seit den Anfängen der Kirche beheimatet sind", heißt es wörtlich in einer Erklärung zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz.
Die Erklärungen im Wortlaut

Erzbischof Franz Lackner, Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, Bischof Klaus Küng
 

Die internationale päpstliche Stiftung "Kirche in Not" feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. 1947 vom niederländischen Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten zugunsten der deutschen Heimatvertriebenen gegründet, liegt der Fokus heute darauf, seelsorgliche Arbeit dort zu unterstützen, wo Kirche Repressalien erleidet, und der "verfolgten Kirche" eine Stimme zu geben.

 
 

Einen neuen "Marshall-Plan" für die christlichen Dörfer in der Ninive-Ebene im Nordirak fordert das Hilfswerk "Kirche in Not". Unter Bezugnahme auf das europäische Wiederaufbauprogramm, das 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA zur Unterstützung der wirtschaftlichen Stabilität vieler europäischer Staaten initiiert wurde, brauche es nun auch entsprechende Maßnahmen in den vom IS befreiten Regionen.

 
 

Open Doors hat mit dem Weltverfolgungsindex 2017 die neue Rangfolge der 50 Länder veröffentlicht, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden. Seit 1955 setzt sich das christliche Hilfswerk mit umfangreichen Hilfsprojekten für verfolgte Christen ein, heute in etwa 60 Ländern. Wie Open Doors mitteilt, hat sich die Lage der rund 650 Millionen Christen, die als Minderheit in den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex leben, von Jahr zu Jahr verschlechtert.

 

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