Aschenkreuz Dorfstetten
Altartuch mit Kreuzweg
Ministrantinnen mit Sammelwürfel der Fastenaktion
 
 

Verfolgung

 

Wien, 17.3.2017 (dsp/KAP) Die österreichischen Bischöfe unterstützen den chaldäisch-katholischen Patriarch Louis Sako in seinem eindringlichen Appell an den Westen, die Christen im Irak nicht im Stich zu lassen. Die Lage im Nordirak sei dramatisch und in diesen Tagen entscheidet sich, "ob die Christen in der Region eine Zukunft haben werden, wo sie seit den Anfängen der Kirche beheimatet sind", heißt es wörtlich in einer Erklärung zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz.
Die Erklärungen im Wortlaut

Erzbischof Franz Lackner, Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, Bischof Klaus Küng
 

Die internationale päpstliche Stiftung "Kirche in Not" feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. 1947 vom niederländischen Prämonstratenserpater Werenfried van Straaten zugunsten der deutschen Heimatvertriebenen gegründet, liegt der Fokus heute darauf, seelsorgliche Arbeit dort zu unterstützen, wo Kirche Repressalien erleidet, und der "verfolgten Kirche" eine Stimme zu geben.

 
 

Einen neuen "Marshall-Plan" für die christlichen Dörfer in der Ninive-Ebene im Nordirak fordert das Hilfswerk "Kirche in Not". Unter Bezugnahme auf das europäische Wiederaufbauprogramm, das 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA zur Unterstützung der wirtschaftlichen Stabilität vieler europäischer Staaten initiiert wurde, brauche es nun auch entsprechende Maßnahmen in den vom IS befreiten Regionen.

 
 

Open Doors hat mit dem Weltverfolgungsindex 2017 die neue Rangfolge der 50 Länder veröffentlicht, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden. Seit 1955 setzt sich das christliche Hilfswerk mit umfangreichen Hilfsprojekten für verfolgte Christen ein, heute in etwa 60 Ländern. Wie Open Doors mitteilt, hat sich die Lage der rund 650 Millionen Christen, die als Minderheit in den 50 Ländern des Weltverfolgungsindex leben, von Jahr zu Jahr verschlechtert.

 
 

In der Seitenkirche Butrosia an der koptischen Patriarchenkathedrale zum heiligen Markus in Kairo standen am Sonntagvormittag Männer, Frauen und Kinder eben zum Empfang der Kommunion bereit, als durch das Seitenfenster zum Ramses-Boulevard eine Bombe geworfen wurde. Mit verheerenden Folgen: Die jüngsten Angaben sprechen von 27 Toten und 65 Verletzten.

 
 

Eine ständige Zunahme der Intoleranz gegenüber Christen und rechtlicher Einschränkung der freien Religionsausübung in Europa beobachtet Gudrun Kugler, die Gründerin der "Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa".

 
 

Christliche Gruppierungen in Österreich bündeln ihre Kräfte, um den schwer bedrängten Christen in Nahost dabei beizustehen, ihr "Erbe des Urchristentums" zu bewahren.

 
 

Der im Konzentrationslager Dachau 1945 gestorbene Ordensmann Engelmar Unzeitig ist am Samstag im Würzburger Dom seliggesprochen worden. Zu den prominenten Gästen der Feier zählten mehrere Kardinäle aus Rom und der tschechische Kulturminister.

 
 

Der Krieg in Syrien hat bisher mindestens 470.000 Todesopfer gefordert. 400.000 Personen starben unmittelbar durch Kampfhandlungen, 70.000 starben, weil es keine ausreichende medizinische Versorgung mehr im Land gibt. Auf diese Fakten hat der Nahost-Experte Stefan Maier von der Caritas aufmerksam gemacht.<--break-> Er referierte in Salzburg im Rahmen der Jahrestagung der Initiative Christlicher Orient (ICO).

 
 

Der UN-Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Heiner Bielefeldt, hat sich besorgt über die Zukunft der Christen im Nahen und Mittleren Osten geäußert. "Ein historisches Erbe von Jahrtausenden droht dem Furor des Fanatismus zum Opfer zu fallen", warnte Bielefeldt am Freitag im Interview der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA.

 

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