Sonntag der Völker
Sendungsfeier Pastoralassistent/innen
Weinstock
 
 

Recht

 

Seitenstetten, 09.10.2018 (dsp) 70 Jahre ist es her, seit die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" verabschiedet wurde. Wie schwer es diese Deklaration bis heute in ihrer Anwendung in der internationalen Politik hat, zeigen die täglichen Nachrichten. Der Direktor des UN-Informationsdienstes in Wien, Martin Nesirky, war aus diesem Grund Referent beim 25-Jahr-Jubiläum des Seitenstettner Bildungshauses St. Benedikt und berichtete über die Arbeit der Vereinten Nationen im Bereich Menschenrechte.

Foto: Bildungshaus-Direktor Johannes Deinhofer, Peter Haberfehlner (Obmann des Bildungshaus-Freundeskreises), Abt Petrus Pilsinger, Seitenstettner Bürgermeister Johann Spreitzer, Katholische Frauenbewegung-Vorsitzende Anna Rosenberger, Eva Maderthaner (Bildungshaus-Wirtschaftsleiterin), Nationalratsabgeordneter Alois Rosenberger, Bildungshaus-Direktorin Lucia Deinhofer, Bezirkshauptmann-Stv. Markus Peham, Referent Martin Nesirky, Johann Wimmer (Direktor der Pastoralen Dienste), Weihbischof Anton Leichtfried
 

Seitenstetten, 25.09.2018 (dsp) Das 25-jährige Bestehen des diözesanen Bildungszentrums St. Benedikt in Seitenstetten steht im Zeichen der Menschenrechte. Beim traditionellen Herbstfest am 7. Oktober kann das kirchliche Bildungshaus mit einem hochkarätigen Referenten aufwarten: Martin Nesirky UNO, Direktor des UN Informationsservices, Nesirky war langjähriger Pressesprecher des früheren UNO-Generalsekretärs Ban Ki Moon. Grußworte spricht Weihbischof Anton Leichtfried. Das Bildungszentrum lädt herzlich zum Mitfeiern sowie zu diesem hochkarätigen Vortrag ein.

Foto: Bildungshausleiter Johannes und Lucia Deinhofer
 

Massive Kritik an der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zur Öffnung der Ehe für alle erhebt der ehemalige Höchstrichter Prof. Hans Georg Ruppe: Der VfGH habe mit seiner Entscheidung gegen das Eheverbot für Homosexuelle "zu viel und zu wenig aufgehoben und das alles schlecht hergeleitet und mangelhaft begründet".

 
 

Der Caritas reicht es: Die Organisation hat sich dazu entschieden, in einzelnen Fällen nun auch rechtlich gegen bewusst verbreitete Falschmeldungen im Internet vorzugehen und konnte kürzlich einen ersten Erfolg vor Gericht verbuchen: Das Handelsgericht Wien gab der Klage gegen einen Mann statt, der in online-Foren bewusst die Falschmeldung verbreitet hatte, die Organisation verschenke neue teure Handys an Flüchtlinge.

 
 

Menschenhandel ist ein Thema, das nicht nur Länder wie Kenia oder Thailand betrifft, sondern auch eine "Realität" in Österreich ist: Das hat der Linzer "Missio"-Diözesandirektor Heinz Purrer im Blick auf den am 8. Februar begangenen Weltgebetstag gegen Menschenhandel betont.

 
 

St. Pölten, 07.12.2017 (dsp) Diözesanbischof Klaus Küng hat die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle bedauert. "Es schmerzt, dass sich die Bedeutung der Ehe als Verbindung von Mann und Frau nun nicht mehr im staatlichen Rechtsverständnis in ihrer Exklusivstellung als 'Keimzelle der Gesellschaft' ausdrückt", schreibt der in der Bischofskonferenz für Familienfragen zuständige Bischof in einer Stellungnahme. Als Leidtragende des Urteils sieht Küng die Kinder.
Stellungnahme im Wortlaut

Bischof DDr. Klaus Küng
 

Kritik am Verfassungsgerichtshof nach dessen Urteil für die "Ehe für alle" ist am Mittwoch von verschiedenen Seiten gekommen. So ortete beispielsweise die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) die Tendenz beim heimischen Höchstgericht, "selbst Gesellschaftspolitik zu betreiben", statt Gesetze auf ihre Verfassungsgemäßheit zu überprüfen.

 
 

Papst Franziskus versteht den von argentinischen Bischöfen in Folge seines Lehrschreiben "Amoris laetitia" gezeichneten Weg zur möglichen Zulassung Wiederverheirateter zur Kommunion in Einzelfällen sowie seine eigene zustimmende Antwort darauf als Teil seines Lehramtes.

 
 

Der bisherige Begriff von Ehe als eine dauerhafte Verbindung zwischen Mann und Frau soll nicht auf homosexuelle Paare ausgeweitet werden, weil dies weder sachlich noch verfassungsrechtlich geboten

 
 

St. Pölten, 12.10.2017 (dsp) Die ersten Absolventen des postgradualen Master-Lehrgangs "Vergleichendes Kanonisches Recht" an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten feierten Sponsion. Unter ihnen ist auch der neue Vizekanzler des Ordinariats, Christian Ebner. Der berufsbegleitende Lehrgang mit einigen kurzzeitigen Präsenzphasen und Selbststudium ist im Herbst 2015 gestartet. Bischof Klaus Küng eröffnete bei dem Festakt den neuen Lehrgang, der mit 11 Teilnehmer/innen startet.

Absolventen des Lehrganges "Vergleichendes Kanonisches Recht" mit Diözesan- und Hochschulleitung

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