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Das neue Papst-Schreiben "Gaudete et exsultate" ist ein "starkes Stück päpstlicher Seelsorge", insofern es dem Leser auf Augenhöhe begegnet und ihm aufzeigen möchte, wie man als Mensch des 21. Jahrhunderts Heiligkeit tatsächlich leben kann. Das hat der Wiener Dogmatikprofessor Jan-Heiner Tück aus Anlass des Schreibens "über den Ruf zur Heiligkeit in der Welt von heute" betont.

 
 

Vatikanstadt, 09.04.2018 (dsp/KAP) Papst Franziskus hat in seinem neuen, am Montag veröffentlichten Apostolischen Schreiben "Gaudete et Exsultate" größere Aufmerksamkeit für die Bedürftigen und die soziale Gerechtigkeit im Leben der Katholiken gefordert. Die Herausforderungen für eine zeitgemäße Heiligkeit sei, "Jesus in den Armen und Elenden zu erkennen". "Wir können kein Heiligkeitsideal in Erwägung ziehen, das die Ungerechtigkeit dieser Welt nicht sieht, wo einige feiern, fröhlich verbrauchen und ihr Leben auf die Neuheiten des Konsums reduzieren, während andere nur von außen zuschauen können und gleichzeitig ihr Leben weiter voran schreitet und armselig zu Ende geht", heißt es wörtlich. 
Apostolisches Schreiben im Wortlaut

Foto: kathbild.at/Rupprecht
 

Papst Franziskus hat am Samstagabend mit der Osternacht-Liturgie im Petersdom die Feiern zum höchsten kirchlichen Fest eröffnet. Die Osternacht ist zugleich auch Höhepunkt der Osterfeierlichkeiten im Vatikan. 

 
 

Das Kreuz gehört für Kardinal Christoph Schönborn eindeutig in den öffentlichen Raum. Freilich dürfe es nicht als Zeichen der Abgrenzung missverstanden oder gar missbraucht werden. "Das Kreuz darf nicht gegen andere verwendet werden", es sei vielmehr ein "Rettungszeichen", ein "Zeichen der Einladung, ein Angebot ohne Zwang", so Schönborn wörtlich in der ORF-"Pressestunde".

 
 

Wer rund um Ostern im ORF-Fernseh- und Radioprogramm nach Religions- und Glaubensthemen sucht, kommt dabei nicht zu kurz: Dutzende Sendungen erlauben ein Mitfeiern der Liturgien und vermitteln Hintergründe und Besinnliches zum wichtigsten Fest der Christenheit.

 
 

Die Jubiläumswoche zu seiner vor fünf Jahren erfolgten Wahl und Amtseinführung (13. bzw. 19. März) will Papst Franziskus am Samstag durch eine Wallfahrt zum Grab des populären Kapuziners Padre Pio da Pietralcina (1887-1968) in Süditalien markieren.

 
 

Vatikan, 08.03.2018 (dsp) Papst Franziskus hat die verantwortlichen Priesterausbilder des deutschen Sprachraums zu einer "neuen Evangelisierung" des Kontinents Europa ermutigt. Zugleich entstünden neue und unterschiedliche Kulturformen, sagte der Papst. Dabei gelte es Gewohntes abzulegen und sich auf Fremdes einzulassen, so Franziskus bei einer Begegnung am Donnerstag im Vatikan, an der auch mehrere Vorsteher österreichischer Priesterseminare teilnahmen.

Weihbischof Dr. Anton Leichtfried
 

13. März 2013: Noch bevor der neue Papst vor fünf Jahren etwas schüchtern winkend auf der Loggia des Petersdoms erschien, sandte er eine klare Botschaft: Er wolle sich Franziskus nennen. Ein Name mit Programm.

 
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz ist am Montag von Papst Franziskus in Audienz empfangen worden. Der Vatikan würdigte in einem nach der etwa 35-minütigen Unterredung im Apostolischen Palast veröffentlichten Kommunique die guten Beziehungen und die "fruchtbare Zusammenarbeit" zwischen Österreich und dem Heiligen Stuhl.

 
 

Papst Paul VI. (1963-78) wird noch im laufenden Jahr 2018 heiliggesprochen. Das hat Papst Franziskus vor den Priestern und Diakonen der Diözese Rom angekündigt.

 

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