Dankgottesdienst zum Abschied von Bischof Küng
Lange Nacht der Museen im Diözesanmuseum
Erntedankfest
 
 

Missbrauch

 

Österreichs Jugendbischof und Vertreter bei der kommenden Jugendsynode in Rom, Stephan Turnovszky, hält die Frage "Wie können wir die Jugend wieder in die Kirche bekommen?" für den falschen Ansatz. Er wolle vielmehr vermitteln, "dass ich nicht etwas von den Jugendlichen will, sondern für die Jugendlichen.

 
 

Papst Franziskus will sich im kommenden Februar mit den Spitzen der weltweiten katholischen Bischofskonferenzen im Vatikan über Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche beraten. Das Treffen "zum Thema Kinderschutz" finde vom 21. bis 24. Februar 2019 im Vatikan statt, sagte Vatikansprecherin Paloma Garcia Ovejero am Mittwoch in Rom vor der Presse.

 
 

Der kirchliche Missbrauchsskandal wird wieder auf der Tagesordnung stehen, wenn Anfang dieser Woche im Vatikan der Kardinalsrat ("K9-Rat") mit Papst Franziskus hinter verschlossenen Türen berät.
Eigentlich zur Reform des Kurienapparats berufen, befasste sich das kleine, namhaft besetzte Gremium seit seiner ersten Sitzung vor ziemlich genau fünf Jahren fortlaufend auch mit dem Thema Kinderschutz.

 
 

In der katholischen Kirche in Österreich gibt es mittlerweile hinsichtlich Gewalt und Missbrauch eine "Null-Toleranz-Haltung". Das betont die Leiterin der Stabsstelle für Gewaltprävention in der Erzdiözese Wien, Martina Greiner-Lebenbauer, in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag".

 
 

Papst Franziskus hat schwere Schuld der katholischen Kirche in der Frage des Missbrauchs durch Ordensleute und Priester eingeräumt.

 
 

Die katholische US-Bischofskonferenz hat angesichts des jüngsten Missbrauchsskandals im Bundesstaat Pennsylvania tiefgreifende Reformen angekündigt. Zudem bittet sie den Vatikan, das Geschehene im Rahmen einer sogenannten Visitation zu untersuchen.

 
 

St. Pölten, 07.07.2018 (dsp/KAP) Zwischen einem weltanschaulich neutralen Staat und gelebtem Christentum besteht nach der Überzeugung des neuen St. Pöltner Bischofs Alois Schwarz kein Widerspruch. "Wir leben das Christ-Sein in einem säkularen Staat mit säkularen Regeln, die für uns alle zu gelten haben", sagte er in einem am Freitag publizierten "Kurier"-Talk. Die katholische Kirche sei durch die Aufklärung Teil des demokratischen Staatsgefüges, die den Rahmen für das "Lebensprogramm aus dem Evangelium" bilde. Schwarz: "Da sind wir als Christen gefragt, aus der Herzensbildung heraus auf die Menschen zuzugehen, sinnstiftend da zu sein."

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz
 

Auf breite Zustimmung innerhalb der katholischen Kirche stößt das am Mittwoch beschlossene Heimopferrentengesetz. Durch den einstimmigen Beschluss im Nationalrat werden ab Juli Opfer von Misshandlungen in Heimen und in Pflegefamilien eine Rentenleistung in Höhe von 300 Euro erhalten.

 
 

Im Umgang mit Missbrauch kann es nach den Worten von Kardinal Christoph Schönborn nur den Weg der Wahrheit geben. Viel zu lange sei verharmlost, vertuscht, verleugnet und weggeschaut worden, betonte der Wiener Erzbischof beim Staatsakt für Missbrauchsopfer am Donnerstagabend im Parlament.

 
 

Wien, 17.11.2016 (dsp/KAP) Klar für die "entschiedene Aufdeckung" jeglichen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen hat sich der in der Bischofskonferenz für Missbrauchs-Prävention und Opferschutz zuständige St. Pöltner Bischof Klaus Küng ausgesprochen. Die Zeit der Vertuschung von Missbrauch sei jedenfalls vorbei, so der Bischof auf Anfrage. Er äußerte sich in einem ORF-Interview, das am Mittwochnachmittag in der Ö1-Sendereihe "Praxis - Religion und Gesellschaft" ausgestrahlt wurde. In der katholischen Kirche habe hier in den vergangenen Jahren einen "Gesinnungswandel" stattgefunden und es werde nun viel für die Prävention getan, "auch im Sinne des Nachgehens", so Küng.

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng

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