Sonntag der Völker
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Weinstock
 
 

Lebensschutz

 

Der britische Bioethik-Institut "Nuffield Council on Bioethics", das auch die Regierung in London berät, befürwortet die genetische Manipulation der menschlichen Keimbahn.

 
 

"Ein Österreich, in dem Kinder geschützt sind, Frauen unterstützt werden und Abtreibung sich erübrigt hat": Das ist die Vision der katholischen Lebensschutzorganisation "Jugend für das Leben".

 
 

St. Pölten, 22.06.2018 (dsp) Der österreichweit bekannte Mediziner, Bioethiker und Theologe Prof. Johannes Huber aus Wien referierte in St. Pölten über das Thema „Kann Google den Alterungsprozess aufhalten und was hat Gott damit zu tun?“. Veranstalter war der Verein der Freunde der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten (PTH).

Prof. Wolfgang Huber und Vertreter des Vereins der Freunde der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten
 

Mit scharfen Worten hat sich Papst Franziskus gegen Abtreibungen aus medizinischer Indikation gewandt. "Das machen wir weg", laute oft die erste Reaktion auf die mögliche Behinderung eines ungeborenen Kindes, so der Papst in einer Ansprache vor dem Forum italienischer Familienverbände am Samstag im Vatikan.

 
 

Mariazell, 13.06.2018 (dsp/KAP) "Die Stimme für das Leben darf nie verstummen." Mit diesen Worten haben sich die heimischen Bischöfe einmal mehr für eine humane Kultur des Lebens in Österreich ausgesprochen. In einer Erklärung zum Abschluss der Sommervollversammlung der Bischofskonferenz in Mariazell am Mittwoch unterstreichen sie die unbedingte christliche Pflicht, Leben zu schützen und zu fördern: "Daher sind Christen Freunde des geborenen wie auch des noch nicht geborenen Lebens, Freunde des entfalteten Lebens ebenso wie Freunde des Lebens mit Behinderung und schließlich ganz umgreifend Freunde des zeitlichen und des ewigen Lebens."

Bischofskonferenz in Mariazell (Foto: Wuthe/Kathpress)
 

Die Spitzenvertreter der katholischen Kirche in Irland haben ihre Bestürzung über das Ergebnis des Referendums zur Abtreibung zum Ausdruck gebracht. Irland habe das Recht auf Leben von Ungeborenen "ausgelöscht", sagte der Primas von ganz Irland, Erzbischof Eamon Martin von Armagh, nach Angaben der Zeitung "Irish Times" und des irischen Senders RTE.

 
 

Die Nachfrage nach Beratung in der Schwangerschaft ist laut "Aktion Leben" weiterhin sehr hoch: Über 1.000 Frauen - über ein Zehntel mehr als 2016 - kamen 2017 in die Einrichtungen des Vereins zu einem persönlichen Beratungsgespräch, noch mehr meldeten sich über Telefon und E-Mail, informierte Generalsekretärin Martina Kronthaler.

 
 

Eine Warnung vor Liberalisierung aktiver Sterbehilfe hat die Ethikerin Susanne Kummer ausgesprochen: In Ländern mit erlaubter Euthanasie drohe das "Töten auf Verlangen" merklich in eine "neue Form des Paternalismus" zu kippen, mahnte die Geschäftsführerin des Wiener Instituts für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE).

 
 

Papst Franziskus hat zum Schutz des menschlichen Lebens aufgerufen. "Jedes Leben, vom Mutterleib an bis ins hohe Alter, auch das leidende und kranke Leben, wie unbequem oder gar widerwärtig es auch sein mag, ist anzunehmen, zu lieben und zu unterstützen", sagte Franziskus beim Neujahrsgottesdienst.

 
 

Wenn am Lebensende der Sterbeprozess nicht mehr verhindert werden kann, sondern nur mehr hinausgezögert oder verlängert würde, dürfen medizinische Maßnahmen abgebrochen werden. Dies sei das Fazit der kirchlichen Experten und des Papstes bei der vor zwei Wochen abgehaltenen Konferenz im Vatikan, wie der Brixener Moraltheologe Pater Martin Lintner in der Zeitung "Dolomiten" erläuterte.

 

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