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Geschichte

 

St. Pölten, 07.02.2018 (dsp) Das Katholische Bildungswerk der Diözese St. Pölten (kbw) setzt einen Schwerpunkt zu den historischen Gedenktagen des Jahres 2018. Eine differenzierte Auseinandersetzung und Aufarbeitung der Gedenkjahre 1938 – 1948 zeigen, dass Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in die humanitäre Katastrophe führen. Die gegenwärtigen Vorfälle führten klar vor Augen, dass eine fundierte und kritische Auseinandersetzung mit der österreichischen Geschichte noch nicht abgeschlossen ist, wie das kbw in einer Aussendung betont.

Bildungsveranstaltung des Katholischen Bildungswerkes der Diözese St. Pölten
 

Jüngste Untersuchungen in der Jerusalemer Grabeskirche haben überraschende Erkenntnisse zum Alter des Heiligen Grabes erbracht. Forscher datierten das Baumaterial auf das Jahr 345, wie die Zeitschrift "National Geographic" berichtet. Die bislang ältesten Funde in und um die Grabkapelle stammten aus der Kreuzfahrerzeit.

 
 

St. Pölten, 05.11.2017 (dsp) Am Jahrestag der Reichspogromnacht 1938 schließt das Institut für Jüdische Geschichte gemeinsam mit dem Bildungshaus St. Hippolyt mit einem kurzen Gedenken und einer Ergebnispräsentation das Top Citizen Science-Projekt „Unsere vertriebenen Nachbarn“ ab. Die Historiker Dr. Christoph Lind und Dr. Philipp Mettauer präsentieren Erfahrungen und Ergebnisse, Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projekt-Workshops sprechen über ihre Eindrücke und Dr. Martha Keil gibt einen Ausblick auf Forschung und Gedenken.

Zerstörte SYnagoge von St. Pölten (Foto: Institut für Jüdische Geschichte Österreichs
 

Einen Papyrus mit der frühesten außerbiblischen Nennung Jerusalems haben Archäologen der Israelischen Antikenbehörde (IAA) am Mittwoch in Jerusalem präsentiert. Der Papyrus aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels stammt aus einer Höhle in der judäischen Wüste und wurde bei der Vereitelung eines Antikenraubs sichergestellt, wie die Behörde mitteilte.

 
 

Dass der Gedenktag für die heilige Maria Magdalena durch den Vatikan im Heiligenkalender zu einem Fest und die Weggefährtin Jesu selbst damit als "Apostelin" aufgewertet wurde, bedeute lediglich, dass "damit nur in etwa die alte Ordnung wieder hergestellt worden" sei. Darauf hat der habilitierte Linzer Theologe und Gründer der "Initiative Christlicher Orient" (ICO), Hans Hollerweger, hingewiesen.

 
 

St. Pölten 24.06.2016 (dsp) Unter der Führung von Stadtarchäologen Ronald Risy besuchten Bürgermeister Matthias Stadler, Diözesanbischof Klaus Küng und weitere Vertreter der Diözese mit Generalvikar Eduard Gruber, Ordinariatskanzler Gottfried Auer, Diözesanmuseumsdirektor Wolfgang Huber und Rechtsreferenten Stefan Stöger die europaweit einzigartigen Ausgrabungen am St. Pöltner Domplatz.
Die Ausgrabungen haben den Stadtfriedhof mit rund 10.000 Bestattungen aus den verschiedenen Jahrhunderten freigelegt, was europaweit in dieser Dimension einzigartig ist.

Bischof Küng und Bürgermeister Stadler besuchen Ausgrabungen am Domplatz
 

St. Pölten, 01.05.2016 (dsp) „Der geschichtliche Rückblick macht auch Mut für den weiteren Weg, der vor uns liegt – damit die Hochschule das theologische Herz der Diözese bleiben kann“, sagte Rektor Reinhard Knittel bei der Festmatinee aus Anlass des 225-jährigen Bestandes der Philosophisch-Theologischen Hochschule im Festsaal des Konservatoriums für Kirchenmusik. Bei der Festveranstaltung wurden verschiedene Persönlichkeiten aus der Geschichte der Hochschule vorgestellt, die weit über St. Pölten hinaus wissenschaftliche Anerkennung und Bedeutung erlangten.

Festmatinee 225 Jahre Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten
 

Köln, 06.01.2016 (dsp/KAP) Sie gehören zu jeder Krippe dazu: Dass die Weihnachtsgeschichte von den "Heiligen Drei Königen" erzählt, ist für viele selbstverständlich. Doch eigentlich ist im Matthäus-Evangelium nur von "Magiern aus dem Osten" die Rede. Wie aus den Magiern und Sternendeutern schließlich Könige wurden, ist eine spannende Geschichte. Denn sie verrät auch etwas darüber, wie die Gebeine der Männer, die als erste Menschen in Jesus den König aller Könige anbeteten, zu politischen Zwecken vereinnahmt wurden.

Dreikönigsschrein im Kölner Dom (Foto: Creative Commons/Welleschik)
 

St. Pölten, 04.01.2016 (dsp) Vor 70 Jahren erschien zum ersten Mal das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“. Da sie als einzige Kirchenzeitung Österreichs ausschließlich in der russischen Besatzungszone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es mannigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden.

junge Verteiler der Kirchenzeitung
 

St. Pölten, 01.11.2015 (dsp) Das St. Pöltner Diözesanarchiv veröffentlichte ein Buch über den Lilienfelder Abt Chrysostomus Wieser als Band 18 in der Reihe „Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs“ sowie die Folge 34 des „Hippolytus“ zur St. Pöltner Diözesankunde mit Beiträgen u.a. zur Geschichte der Benediktinerstifte Melk und Göttweig.

Umschlag "Ite ad Ioseph" von Irene Rabl

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