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Ehe

 

St. Pölten, 07.12.2017 (dsp) Diözesanbischof Klaus Küng hat die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle bedauert. "Es schmerzt, dass sich die Bedeutung der Ehe als Verbindung von Mann und Frau nun nicht mehr im staatlichen Rechtsverständnis in ihrer Exklusivstellung als 'Keimzelle der Gesellschaft' ausdrückt", schreibt der in der Bischofskonferenz für Familienfragen zuständige Bischof in einer Stellungnahme. Als Leidtragende des Urteils sieht Küng die Kinder.
Stellungnahme im Wortlaut

Bischof DDr. Klaus Küng
 

Kritik am Verfassungsgerichtshof nach dessen Urteil für die "Ehe für alle" ist am Mittwoch von verschiedenen Seiten gekommen. So ortete beispielsweise die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) die Tendenz beim heimischen Höchstgericht, "selbst Gesellschaftspolitik zu betreiben", statt Gesetze auf ihre Verfassungsgemäßheit zu überprüfen.

 
 

Papst Franziskus versteht den von argentinischen Bischöfen in Folge seines Lehrschreiben "Amoris laetitia" gezeichneten Weg zur möglichen Zulassung Wiederverheirateter zur Kommunion in Einzelfällen sowie seine eigene zustimmende Antwort darauf als Teil seines Lehramtes.

 
 

Mit deutlicher Kritik hat Kardinal Christoph Schönborn auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zur Ehe reagiert: "Es ist beunruhigend, dass sogar die Verfassungsrichter den Blick verloren haben für die besondere Natur der Ehe als Verbindung von Mann und Frau."

 
 

Wien, 22.11.2017 (dsp/KAP) Ehe und Familie aus christlicher Perspektive stehen im Zentrum einer neuen Veranstaltungsreihe, die das Institut für Ehe und Familie (IEF), das Internationale Theologische Institut für Studien zu Ehe und Familie (ITI) und die Katholische Hochschulgemeinde Wien (KHG) gemeinsam gestartet haben. Am Sonntag fand das erste "Marriage & Family Breakfast" im Wiener Cafe Caspar statt, an dem sich auch Familienbischof Klaus Küng beteiligte. Die Reihe, bei der je ein Thema aus theologischem und philosophischem Hintergrund sowie mit Erfahrungen aus der Praxis in bewusst gemütlicher Atmosphäre diskutiert wird, soll vierteljährlich fortgesetzt werden.

Bischof DDr. Klaus Küng, PRof. Dr. Michael Wladika, ITI Trumau; P. Simon de Keukalaere, KHG; Clara und Mag. Joahnnes Wunsch; Joahnnes Reinprecht, IEF (Foto: Katharina Brandner)
 

St. Pölten, 30.10.2017 (dsp) Österreichische Katholiken haben eine Gebetsinitiative gestartet, um Ehepaare und Brautpaare in ihrer Beziehung zu unterstützen und so auch wieder mehr Verständnis für die kirchliche sakramentale und unauflösliche Ehe zu schaffen. Bislang haben sich rund 4.000 Personen dieser Initiative eines "Gebetssturms für die Ehe" angeschlossen. Im Rosenkranzmonat Oktober wurde dieser "Gebetssturm" nochmals offensiv beworben.

Ehepaar Rositta und Robert Reithofer (Foto: ehevision.at)
 

Der bisherige Begriff von Ehe als eine dauerhafte Verbindung zwischen Mann und Frau soll nicht auf homosexuelle Paare ausgeweitet werden, weil dies weder sachlich noch verfassungsrechtlich geboten

 
 

Österreichische Katholiken haben eine Gebetsinitiative gestartet, um Ehepaare und Brautpaare in ihrer Beziehung zu unterstützen und so auch wieder mehr Verständnis für die kirchliche sakramentale und unauflösliche Ehe zu schaffen.

 
 

Eine erneute Absage erteilte der Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn der "Ehe für alle". "In Wahrheit" gebe es nur einen Grund für die Ehe und das sei das Kindeswohl, so der Kardinal in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag", wo der Beitrag mit den erzbischöflichen Worten "Nein zu Ehe für alle" übertitelt ist.

 
 

St. Pölten, 11.07.2017 (dsp) Die Ehe kann nicht "geöffnet", sondern höchstens umdefiniert und damit in ihrem Wesen geändert werden, wäre dann aber "keine Ehe mehr, sondern nur noch ein reines Rechtskonstrukt": So hat sich der österreichische Familienbischof Klaus Küng in einem Kommentar der "Niederösterreichischen Nachrichten" (NÖN, aktuelle Ausgabe) in der Debatte zur Homosexuellen-Ehe unter dem Schlagwort "Ehe für alle" zu Wort gemeldet. Küng kritisierte den Einsatz von Sprache bei dieser Diskussion als "manipulativ".

Bischof DDr. Klaus Küng

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