Bischof Schwarz weiht den Altar der Pfarrkirche Mank
Heiliger Nikolaus
Adventkranz
 
 

Ehe

 

Wien, 12.10.2018 (dsp/KAP) Die Österreichische Bischofskonferenz nimmt die Entscheidung der Regierungsparteien zur Öffnung der Ehe zur Kenntnis und fordert gleichzeitig eine klares Verbot der Leihmutterschaft. "Wir haben auf eine bessere Lösung gehofft, müssen aber zur Kenntnis nehmen, dass die Regierungsparteien eine solche nicht gefunden haben", erklärte der Generalsekretär der Bischofskonferenz, Peter Schipka, am Freitag gegenüber "Kathpress". Weil damit auch der "Druck auf Zulassung der Leihmutterschaft" steige, "ist der Gesetzgeber jetzt gefordert, ein klares Verbot von Leihmutterschaft zu erreichen, um die Würde von Frauen und Kinder zu schützen", fügte Schipka hinzu.

Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn und Bischof Alois Schwarz
 

Nach Auffassung des österreichischen Jugendbischofs und Synodenteilnehmers Stephan Turnovszky muss die katholische Kirche in der Vermittlung ihrer Ehe- und Sexualmoral genauer differenzieren. Dies sei auch eine Aufgabe für die derzeitige Jugendsynode im Vatikan, sagte er in seiner Predigt am Sonntag in der deutschsprachigen Gemeinde Santa Maria dell'Anima in Rom.

 
 

Für die Mehrheit der Österreicher liegt die Definition von Ehe als für Kinder offene Verbindung zwischen Mann und Frau am nächsten. Das geht aus einer neuen IMAS-Studie hervor, die vom Auftraggeber, der parteiunabhängigen "Plattform Christdemokratie" am Donnerstag veröffentlicht wurde.

 
 

St. Pölten, 27.7.2018 (dsp) Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Enzyklika Humanae vitae äußert sich der langjährige Familienbischof, Bischof em. Klaus Küng zum Papstschreiben über die Weitergabe des Lebens: „Papst Paul VI hat mit Humanae vitae für große Teile der Kirche ein Erdbeben im Jahr 1968 ausgelöst. Es war und bleibt ein prophetisches Wort, das trotz aller Ablehnung keine Ruhe lässt“, so Küng. 

Bischof em. DDr. Klaus Küng
 

Trumau, 23.1.2018 (dsp) Das von Gott geordnete Wesen des Ehebundes, der nicht der menschlichen Willkür überlassen werden darf, hat der österreichische Familienbischof Klaus Küng bei der 7. Fachtagung zu Ehe und Familie in Trumau (Niederösterreich) unterstrichen. Diese Ordnung Gottes sei immer wieder Gegenstand menschlicher Sehnsüchte.
Predigt im Wortlaut

Foto (ITI): Bischof Klaus Küng
 

Lob für das Regierungsprogramm hinsichtlich der Bereiche von Familie und Lebensschutz kommt vom kirchlichen Institut für Ehe und Familie (IEF). Damit werde die Familie gestärkt, so IEF-Direktor Johannes Reinprecht in einer Aussendung am Dienstag.

 
 

St. Pölten, 07.12.2017 (dsp) Diözesanbischof Klaus Küng hat die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes (VfGH) zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle bedauert. "Es schmerzt, dass sich die Bedeutung der Ehe als Verbindung von Mann und Frau nun nicht mehr im staatlichen Rechtsverständnis in ihrer Exklusivstellung als 'Keimzelle der Gesellschaft' ausdrückt", schreibt der in der Bischofskonferenz für Familienfragen zuständige Bischof in einer Stellungnahme. Als Leidtragende des Urteils sieht Küng die Kinder.
Stellungnahme im Wortlaut

Bischof DDr. Klaus Küng
 

Kritik am Verfassungsgerichtshof nach dessen Urteil für die "Ehe für alle" ist am Mittwoch von verschiedenen Seiten gekommen. So ortete beispielsweise die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) die Tendenz beim heimischen Höchstgericht, "selbst Gesellschaftspolitik zu betreiben", statt Gesetze auf ihre Verfassungsgemäßheit zu überprüfen.

 
 

Papst Franziskus versteht den von argentinischen Bischöfen in Folge seines Lehrschreiben "Amoris laetitia" gezeichneten Weg zur möglichen Zulassung Wiederverheirateter zur Kommunion in Einzelfällen sowie seine eigene zustimmende Antwort darauf als Teil seines Lehramtes.

 
 

Mit deutlicher Kritik hat Kardinal Christoph Schönborn auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs (VfGH) zur Ehe reagiert: "Es ist beunruhigend, dass sogar die Verfassungsrichter den Blick verloren haben für die besondere Natur der Ehe als Verbindung von Mann und Frau."

 

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