Erntekrone
Pilgergruppe im Herbst
Herbstlandschaft Mostviertel
 
 

Teil 1: Yoga und Co

„Leib und Seele zusammenhalten“ ist eine altbekannte Redewendung. Die Kirche hat immer die Einheit von Leib und Seele gelehrt, d.h. der Leib ist deswegen ein menschlicher Leib, weil er durch die geistige Seele beseelt wird, Geist und Materie bilden also eine einzige Natur, zum Lob des Schöpfers. Deswegen wird auch der Leib Tempel Gottes genannt.In diesem Sinn sind Sport, körperliche Übungen und Entspannung ein wichtiger und positiver Beitrag zum Wohlbefinden des Menschen.

In der konkreten Beurteilung macht es einen Unterschied, ob es generell um Entspannung, Kräftigung und innerlichen Beruhigung geht oder um eine Art Religionsersatz, indem man sich auf sich selbst zurückzieht und als Christ sich gegenüber dem in der christlichen Offenbarung ergangenen göttlichen Anruf verschließt.

Yoga und andere aus der fernöstlichen Tradition stammende Übungen sind bei uns heute weit verbreitet. Mangelndes Wissen ist hier oftmals Quelle einseitiger Urteile oder auf der anderen Seite einer zu verharmlosenden Sicht. Wie generell, hilft auch hier eine umfassende Betrachtung, die nicht nur den körperlichen sondern auch den seelischen Aspekt und seine Wirkungen im Blick hat.

Links

Yoga – Meditationsweg für Christen?
(Information der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, siehe z.B. Seite 22)

Christliche Mystik unterscheidet sich von fernöstlicher

Indische Bischöfe: Yoga kein Weg zur Gotteserfahrung

Diözese Linz: "Pauschale Ablehnung von Yoga ist heute veraltet"

Kardinal Cordes warnt Caritas vor "religionsloser Philanthropie"