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Wie geht's, Herr Pfarrer?

Fünf verschiedene Priester - fünf Lebensgeschichten - fünf Zugänge zu Gott. In seinem Streifen "Wie geht's, Herr Pfarrer" hat Filmemacher Herbert Link bewegende Portraits von Gottesmännern gezeichnet, die Freude an ihrem Beruf haben. Einer davon ist Pfarrer Josef Pretz aus St. Pölten-Spratzern. ORF 2 wird den Film erstmals am Heiligen Abend um 23.30 Uhr ausstrahlen. Vier amtierende und ein ehemaliger Pfarrer geben Einblick in ihr persönliches Glaubensleben, berichten, wie sie den Weg zu ihrer Berufung gefunden haben und woher sie die Kraft für ihre Arbeit nehmen. Aus der Diözese St. Pölten war Pfarrer Josef Pretz (Pfarre St. Pölten-Spratzern) am Zustandekommen des Streifens beteiligt. Weiters wirkten mit: Kan. Mag. Anton Faber, Dompfarrer von Wien - St. Stephan, Mag. Franz Pfeiffer, Pfarrer in Hollabrunn, Pater Gustav Schörghofer SJ, Rektor der Jesuitenkirche Wien - Seipelplatz und Hans Moises, ehemaliger Pfarrer aus Salzburg, der sich mit 36 Jahren für die Ehe entschieden hatte.

Zulehner: "Priester hoch zufrieden mit ihrem Beruf"

"Es gibt den Grundtyp den Priesters, dem sein Beruf Spaß macht", stellte gestern, Dienstag, Pastoraltheologe Univ. Prof. DDr. Paul Zulehner bei der ersten öffentlichen Filmpräsentation in einem Hörsaal der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien fest. Der Uni-Dekan sah das Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2000 bestätigt, in der sich die Priester "erstaunlich hoch zufrieden mit ihrem Beruf" gezeigt hätten.
Bei der Inszenierung der Priesterpersönlichkeiten trete bei dem Film zwar die Rolle der Gemeinde und "wie sehr diese das Priesteramt konstituiere" etwas in den Hintergrund, sagte Zulehner. Man könne aber gut erkennen, "was das Amt des Priesters sei, und was dahinter stecke".

Pfarrer Pretz: "Den Menschen Mut machen, ihre Berufung in der Gemeinde zu leben"

Pfarrer Josef Pretz brachte bei der Besprechung des Filmes mit den mitwirkenden Priestern Erfahrungen aus seiner der Missionstätigkeit in Zentralafrika ein: Neben dem Priesteramt wäre den verschiedenen Berufungen in der Gemeinde dort ein hoher Stellenwert zugebilligt worden. Pretz betonte in diesem Zusammenhang die Herausforderung für die Priester, den Menschen Mut zu machen, ihre Berufung in der Gemeinde zu leben.

Regisseur Herbert Link sagte, er habe großen Wert darauf gelegt, Pfarrer zu finden, die ihren Beruf sehr ernst nehmen. Beschäftigt hätten ihn besonders die Fragen: "Glaubt der Pfarrer an das, was er predigt", und "wie schaut der Mensch dahinter aus?"

-> Programmvorschau im ORF
-> Filmbeschreibung auf der Homepage von Herbert Link