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Weihbischof Leichtfried jüngster Synodale

Über die gerade begonnene Weltbischofssynode in Rom ist von Weihbischof Dr. Anton Leichtfried eine erste Mitteilung eingetroffen. Der Vertreter der österreichischen Bischofskonferenz ist mit seinen 41 Jahren der jüngste Bischof der Synode. Die Sitzungen in Rom dauern täglich von 9 bis 12.30 Uhr und von 16.30 bis 19 Uhr. Neu ist, dass täglich von 18 bis 19 Uhr freie Diskussion angesetzt ist. Für Weihbischof Leichtfried, der in der „Anima“, dem deutschsprachigen Priesterkolleg in Rom, wohnt, ist die Synodenaula etwa 25 Gehminuten entfernt.

Nach dem ersten Sitzungstag zog Weihbischof Leichtfried Resumee:

"Mein Sitzplatz ist ganz oben, als letzter der Bischöfe - ich dürfte tatsächlich der jüngste Bischof der Synode sein. Neben mir sitzt bereits ein "Berater", der Archimandrit der melkitisch-griechisch-katholischen Kirche aus Paris, ein gebürtiger Syrer. Neben ihm wieder ein Experte aus Peru und links neben mir ein Weihbischof aus den Philippinen. Das ist schon das Besondere an Rom und einer solchen Synode".
„Heute Vormittag wurde viel in Latein gesprochen, Gott sei Dank war es auch zum Mitlesen. Am Nachmittag gab es viele verschiedene Sprachen aus allen Kontinenten. Auch Deutsch gehört noch zur Synodensprache, ist aber schon eine Minderheit.
Das ständige Mithören und Übersetzen ist manchmal mühsam. Oft versuche ich es direkt, vor allem wenn es eine schriftliche Unterlage gibt. Es ist auch schön, diese Sprachen wieder zu hören: Latein, Italienisch, Englisch, Spanisch, Französisch. Besonders atmosphärisch ist es schön.
Papst Benedikt XVI. hat am Beginn im Rahmen der Terz (priesterliches Stundengebet um 9 Uhr Vormittags)eine Ansprache gehalten, eine kleine Theologie des Wortes Gottes. Er hat dabei völlig frei gesprochen“.

Am Nachmittag waren besonders das Referat des Rabbi von Haifa und der Vortrag von Kardinal Vanhoye, dem ehemalige Direktor des Bibelinstitutes von Rom beeindruckend, berichtet Weihbischof Leichtfried.