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Rezeptfreie Abgabe von Pille danach nicht bewilligen!

Schwere Bedenken gegen eine rezeptfrei Abgabe der "Pille danach" meldet Bischof Klaus Küng in einem Schreiben an Bundesministerin Maria Rauch-Kallat an. Zum einen bestünden moralische Bedenken gegen diesen Plan, da es sich bei der Einnahme eines solchen Präparates nicht um Verhütung handle: Im Falle der Befruchtung einer Eizelle verhindere das Medikament die Einnistung und führe somit zu einer Abtreibung im frühesten Stadium.


Außerdem würden gesundheitliche Gründe gegen eine rezeptfreie Abgabe sprechen: Vor allem eine mehrmalige Einnahme des Präparates bedeute einen massiven Eingriff in den Hormonhaushalt einer Frau. Die Folgen eventueller Nebenwirkungen wären nicht zu unterschätzen.


"Selbstverständlich ist jeder Mensch letztlich selbst für seine Handlungen verantwortlich, es scheint mir aber unverantwortbar, dass Präparate mit solchen Wirkungen und auch Gefahren ohne ärztliche Kontrolle und ohne Beratung jenen, die danach verlangen, einfach in die Hand gegeben werden", so Bischof Küng in seinem Schreiben an die Bundesministerin.