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Leopold - Vorbild und Fürsprecher

Der Heilige Leopold möge uns Vorbild und Fürsprecher sein, dass wir uns in der heutigen Zeit als Christen erweisen und die christliche Kultur nicht nur bewahrt, sondern zum Wohl der Menschen fruchtbar wird. Dies betonte Bischof DDr. Klaus Küng beim feierlichen Gottesdienst am Fest des Landespatrons von Niederösterreich, des Heiligen Leopold, in der Stiftskirche von Klosterneuburg.
Predigt im WortlautFür Bischof DDr. Klaus Küng, der zum ersten Mal den Gottesdienst am Fest des Landespatrons in Klosterneuburg leitete, sei diese Feier ein Anlass zu großer Dankbarkeit für das Erbe, das Leopold übergeben habe, aber auch dafür, dass wir in diesem Land leben dürfen, sagte er in seinen einleitenden Worten.


Am Gottesdienst nahmen Vertreter der Landesregierung mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll an der Spitze sowie zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens teil. Der Kirchenchor unter Leitung von Prof. Helmut Lerperger gestaltete die Feier musikalisch mit der Messe in B von Joseph Haydn, der sogenannten "Theresienmesse".


In seiner Predigt wies der Bischof hin, dass es die Frucht einer Kultur sei, die im Laufe von Jahrhunderten gewachsen ist; dass es den Menschen bei uns so gut gehe. Es sei aber auch die Frucht der Arbeit jener, die sich als Christen bewährt haben und für die der christliche Glaube die tragende Kraft war. Dieser Glaube sei aber auch für die Zukunft die Grundlage der Zuversicht, sagte der Bischof. Er sei überzeugt, dass nur der, der auf Gott baue, auch den Weg zu einem dauerhaften Wohlergehen finde.


"Wir dürfen dieses Erbe nicht verkommen lassen", rief Bischof Küng die Anwesenden auf. Dabei sei ein passives Verhalten, das sich nur darauf beschränke, nichts Böses zu tun, zu wenig. Der Christ müsse sich wieder mehr seiner eigenen Verantwortung bewusst werden, dabei sei Eigeninitiative gefragt, betonte der Bischof.


Predigt im Wortlaut