Sommerkampagne 2016
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Hoffnungszeichen

"Es ist eine Herausforderung, den Menschen heute das Sakrament der Krankensalbung zu vermitteln, und zwar in einem zeitgemäßen Kleid und in zeitgemäßer Sprache". So Prälat Mag. Franz Schrittwieser, Geistl. Leiter des diözesanen Krankenreferates, am 4. Oktober bei der Vorstellung des neuen Behelfes "Hoffnungszeichen" über die Krankensalbung im Festsaal des Konservatoriums für Kirchenmusik. In jahrelanger Arbeit hat ein Autorenteam, in dem Priester, PastoralassistentInnen, PädagogInnen, MitabeiterInnen der Pflege- und Altenseelsorge und Krankenschwestern vertreten sind, das Heftchen erstellt. Es soll nun Kranken und deren Angehörigen, dem Pflegepersonal, Menschen in sozialen Berufen, Besuchsdiensten in Pfarren, Pflegeheimen und Krankenhäusern das Sakrament der Krankensalbung mit seinem tieferen Sinn nahe bringen.

Das Sakrament habe in seiner Praxis einen großen Wandel erfahren, weist Prälat Schrittwieser, Geistl. Leiter des diözesanen Krankenreferates, hin. Vom einstigen Sakrament als "heilendes Zeichen" bis zur "letzten Ölung" wurde nach dem Zweiten vatikanischen Konzil wieder die Akzentuierung auf das "tröstende Zeichen der Liebe Gottes" gesetzt. Obwohl es heute in ein großes pastorales Umfeld eingebettet ist, fehle bei vielen Menschen noch immer das eigentliche Verständnis, bedauert Schrittwieser und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Broschüre beitragen werde, dass die Krankensalbung wieder als das zu verstehen, was sie ursprünglich war - als Hoffnungszeichen der Liebe Gottes für den Menschen.

Erfreut über diese neue Broschüre zeigte sich die diözesane Referentin für die Krankenseelsorge, Christine Winklmayr. Die Texte stammen vom Weinviertler Literaten Rudi Weiß, Grafik und Gestaltung vom St. Pöltner Grafiker Andreas Reichebner und die Fotos von Hans Eder und Hans Marsam.

Die Broschüre "HoffNUNGSZEICHEN" über die Krankensalbung ist im Behelfsdienst des Pastoralamates der Diözese St. Pölten, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten, Tel. 02742/398-315 um 3.- Euro erhältlich.