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Wallfahrt mit der ganzen Familie
 
 

Höflichkeit auf den Straßen

Christophorus ist ein Vorbild des suchenden Menschen, erklärte der ehemalige Generalvikar der Militärdiözese, Prl. Rudolf Schütz, bei der Wallfahrt der Verkehrsteilnehmer am 18. Juni nach St. Christophen im Wienerwald. Unter den zahlreichen Teilnehmern war auch ein Oldtimer-Fahrer mit einem \"Aero\" aus Prag. Die Wallfahrt nach St. Christophen gibt es bereits seit über 50 Jahren. In seiner Predigt bei der Messe im Anton Wiltschko-Park wies Prälat Schütz auf die große Verantwortung der Verkehrsteilnehmer füreinander hin. \"Wir können den Menschen Gott näher bringen durch unser Verhalten: Wenn wir jemandem bei einer Panne helfen, Erste Hilfe leisten oder einen Arzt verständigen\", sagte er. Hilfsbereitschaft und Höflichkeit auf den Straßen sei notwendig, damit die Mitbürger glücklich leben können, unterstrich Schütz.
In seinen weiteren Worten ging Schütz auf den Verkehr und das Reisen mit dem Auto ein und verglich die Kreuzungen auf den Straßen mit dem Leben des Menschen und den großen und kleinen Lebensentscheidungen.
Unter den hunderten Autofahrern waren auch diesmal wieder zahlreiche Oldtimer, das älteste Fahrzeug war sogar 100 Jahre alt.

Vorgestellt wurde ein neues Bildheft über \"Christophorus - Heiliger Riese, Nothelfer, Verkehrspatron\". Auf 53 Seiten hat der Regensburger Historiker und Heimatpfleger Dr. Werner Chrobak viele Details über den Heiligen zusammengetragen, seine Legenden, seine Verehrung, Wallfahrtsorte und Kirchen. Zwei Seiten davon sind auch dem Ort St. Christophen im Wienerwald gewidmet, zu dem seit über 50 Jahren jedes Jahr zahlreiche Verkehrsteilnehmer aus ganz Österreich pilgern.