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"Hingehen zu Gott mit unserem Gebet"

"Das Hingehen zu Gott mit unserem Gebet ist wichtig, ist ein Anfang", sagte Bischof Klaus Küng anlässlich der Mariazell-Wallfahrt des Pastoralamtes der Diözese St. Pölten am 3. September. Dabei komme es darauf an, "richtig zu beten, mit einem hellen Gehör für das Wirken des Geistes" und "mit einem offenen Herzen." 200 Wallfahrer pilgerten am Samstag per Bahn nach Mariazell. Erstmals nahm Bischof DDr. Klaus Küng an dieser Wallfahrt teil. Mit dabei waren auch der Generalvikar der Diözese Königgrätz, Msgr. Josef Socher, sowie Pastoralamtsleiter Msgr. Wilfried Kreuth.


Bischof Klaus Küng nutzte die Fahrt mit der Mariazellerbahn zu Gesprächen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den verschiedensten Pfarren der Diözese, sowie zum freundschaftlichen Austausch mit Generalvikar Socher.


Parallel dazu hatten sich bereits am Donnerstag 15 Diözesanangestellte mit Generalvikar Prl. Kan. Leopold Schagerl zu Fuß auf den Weg gemacht. "Es ist einmal ein ganz anderer Start in ein Arbeitsjahr", sagt Michael Scholz vom Referat für Kirche und Sport, der zum ersten Mal diesen Marsch auf sich genommen hatte. "Die Vorfreude war bei allen groß" - Bereits Donnerstagfrüh waren die Fußwallfahrer nach einem Gottesdienst im Dom aufgebrochen. In Kirchberg und Annaberg bezogen sie Quartier. "Wir haben die 90 Kilometer alle gut überstanden, bis auf ein paar Blasen an den Füßen - aber das gehört fast dazu", so Scholz.


In Mariazell trafen Samstagmittag Fuß- und Zugwallfahrer zum Gottesdienst in der Basilika zusammen. Bischof Klaus Küng ging in seiner Predigt auf die Bedeutung des Gebets ein: Die Hinwendung zu Maria hilft dabei, weil sie Gottes Sohn auf die Welt gebracht hat. Bestimmte Orte spielten bei der Bekehrung der Menschen eine ganz besondere Rolle, sagte der Bischof, der es als Hoffnungszeichen deutete, dass die Pilgerschaft in unserer Zeit, gerade in der heutigen Hektik, neu zur Blüte gelange.


"Beten mit Gehör für das Wirken des Geistes"


Mit Christus ist es möglich, das Böse zu besiegen, sagte Bischof Küng: "Das Hingehen zu Gott mit unserem Gebet ist wichtig, ist ein Anfang. Die Frage ist, ob man richtig betet, das heißt, mit einem hellen Gehör für das Wirken des Geistes und mit einem offenen Herzen… alle sind wir angesprochen. Das wahre Beten verändert uns selbst. Wir müssen immer bei uns selber anfangen..., dann erfahren wir, wie gütig und barmherzig der Herr ist. Er kann in uns geboren werden! Das ist ein Geschenk Gottes, aber natürlich sind wir auch daran beteiligt. Seien wir offen für das Rufen des Herrn!"


Pater Karl Schauer, Superior von Mariazell, überreichte Bischof Klaus Küng als Gastgeschenk einen Pilgerstab und zum Abschluss des Gottesdienstes eine Madonnenstatue, die er zuvor mit der Mariazeller Gnadenstatue in Berührung gebracht hatte.