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Der persönlicher Aufbruch - ein Gebot der Stunde

Zu einem persönlichen Aufbruch aller Christen rief Bischof DDr. Klaus Küng beim Jahresschlussgottesdienst am 31. Dezember im Dom zu St. Pölten auf. Dies sei ein Gebot der Stunde, sagte er. Als Christ könne nur der bestehen, der jene Schritte setze, die für ein christliches Leben auch Voraussetzung seien.
Predigt im WortlautDer Bischof nannte in seinen Ausführungen die Pflege des Gebetes, den regelmäßigen Besuch des Gottesdienstes und den Empfang der Sakramente sowie die "Bemühung um ein Leben im Einklang mit Gottes Geboten". Neben diesem Aufbruch aller Gläubigen in der Diözese, der im kommenden Jahr gelingen oder "wenigstens eingeleitet" werden könne, sei auch eine Umstrukturierung der Pfarrseelsorge unerlässlich, wies der Bischof in seiner Silvesterpredigt hin.


Im Rückblick auf sein erstes Jahr in der Diözese St. Pölten erklärte er, dass er gut aufgenommen wurde und "viel Positives" erlebt habe. Bischof Küng nannte die Jugendhäuser in der Diözese, von deren Arbeit er sehr beeindruckt sei, die Vielfalt der Caritaseinrichtungen, die Initiativen und Tätigkeiten in caritativen und sozialen Bereichen, die er bewundern konnte sowie das Engagement der Religionslehrer und Pastoralassistenten. Bei den vielen Wallfahrten habe er erlebt, dass sie gut besucht seien und von einer "lebendigen Gebetspraxis im Volk Gottes zeugen". In der Diözese selbst sei "viel geistliches Leben" vorhanden und man könne zuversichtlich in die Zukunft blicken, meint der Bischof.


Dennoch wies Bischof Küng auch auf manche Sorgen und Anliegen hin. Etwa, dass die religiöse Praxis gefährdet sei, dass manche Menschen den Anschluss an das religiöse Leben verloren haben und es bei vielen zu einer "verstärkten inneren Entfremdung" gekommen sei. Christliche Familien seien zwar vorhanden, doch sollten sich mehr junge Menschen zu einer Heirat entschließen. Auch die Kinderzahl sei zu niedrig und es fehle an Priesterberufen, bedauerte der Bischof.


Predigt im Wortlaut