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Der 8. Dezember - Symbol und Zeichen der Freiheit

Mit einer Festmesse in Maria Taferl mit Bischof DDr. Klaus Küng wurde am 8. Dezember der Abschluss der zweiten Renovierungsetappe der Basilika begangen. Gleichzeitig konnte der Bischof die von Architekt DI Wolfgang Pfoser geplante neue Kerzenkapelle einweihen und die errichtete Schutzmantelmadonna segnen sowie den Gedenkstein für die früh verstorbenen Kinder, der sich ebenfalls in der Kerzenkapelle befindet. Die Skulptur des Kremser Bildhauers und Restaurators Günther Mittendorfer ist aus Kunststeinguss, misst etwa 1,4 mal 1,6 Meter und ist 600 Kilogramm schwer. Sie wurde zur Gänze von der Pfarrbevölkerung Maria Taferl finanziert.


Gerade der 8. Dezember sei im Rahmen der Gedenkfeiern dieses Jahres ein besonderer Tag, wies Diözesanbischof DDr. Klaus Küng hin. Neben der Gedenkfeiern zu 60 Jahre Republik und 50 Jahre Staatsvertrag sei im Jahre 1955 auch der Marianfeiertag vom 8. Dezember zum Nationalfeiertag erklärt worden. Er sei ein Zeichen und ein Symbol der Freiheit nach den dramatischen und schrecklichen Ereignissen des Zweiten Weltkrieges. Damals wurde in einer feierlichen Messe in Mariazell mit Bundeskanzler Julius Rab und Außenminister Leopold Figl dieses Tages gedacht.
"Auch für uns ist der 8. Dezember ein Symbol der Freiheit und ein Anlass für alles zu danken, was wir haben", sagte Bischof Küng in der Predigt. Diese Freiheit, so der Bischof, sei ein großer Schatz, den man empfangen habe. "Wir dürfen daher Gott loben und danken für all das, was wir haben und bitten, dass nichts davon verloren gehe". Doch bemerke man in den Zeiten heutigen Wohlstands bereits, dass die Menschen einerseits zwar alles haben, aber dabei oft das Eigentliche verlieren. Die größte Gefahr für den Menschen heute sei die Sünde, wies der Bischof hin. Sie schmälere, gefährde und zerstöre sogar die Liebe, das höchste Gut des Menschen. Leid könne man ertragen, Prüfungen bestehen, doch die Sünde stelle alles in Frage. Sie sei die größte Gefahr, weil sie einen Bruch mit Gott bedeute, sagte Bischof Küng. Die Sünde führe zur Entfernung von Gott, vom Nächsten und bringe im eigenen Herzen den Unfrieden. Doch gerade Maria Taferl sei ein Ort sein, an dem viele Menschen heute und auch in Zukunft wieder Frieden finden können, unterstrich Bischof Küng. Er freue sich, dass Maria Taferl für viele eine Heimat sei und von vielen wieder neu entdeckt wird. "Danken wir und bitten wir für unser ganzes Land, dass die Sünde gesehen und gemieden wird und dass Christus wieder entdeckt wird, der hinführt zu diesem Frieden".


Mit dem Hinweis auf das Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 40 Jahren gab der Bischof bekannt, dass Papst Benedikt XVI. festgesetzt habt, dass alle, die im Gebet Dank sagen und für die Kirche bitten, die Möglichkeit eines vollkommenen Ablasses erhalten.