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Amstettner Salesianer trauern um renommierten Don Bosco-Kenner

Foto (Salesianer Don Boscos): Pater Otto Wansch

Amstetten, 27.02.2019 (dsp) In Amstetten trauert man um Salesianerpater Otto Wansch, der am Freitag gestorben ist. Pater Wansch kam 1928 zur Welt kam und wuchs im Ortsteil Greimpersdorf auf.

Er trat in die Österreichische Provinz der Salesianer Don Boscos ein und schloss das Noviziatsjahr am 16. August 1951 mit dem ersten Professen ab. Nach dem Theologiestudium empfing er am 11. Februar 1960 in Turin die Priesterweihe. Er spezialisierte sich im Studienfach der Philosophie und erwarb die akademischen Grade eines Lizentiaten der Theologie und 1967 eines Doktors der Philosophie an der Università Pontificia Salesiana. Nach einer kurzen Lehrtätigkeit in Unterwaltersdorf wurde er 1966 Philosophieprofessor an der PTH Benediktbeuern.

An der 1971 erfolgten Überführung der Benediktbeurer Höheren Fachschule für Sozialpädagogik in die Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern als Abteilung Benediktbeuern der Katholischen Stiftungsfachhochschule München lehrte er und von 1972 bis 1977 sowie von 1984 bis 1988 leitete er als Vizepräsident und Benediktbeurer Abteilungsleiter die Fachhochschule mit.

Nach seiner Emeritierung 1996 leitete er bis 2004 das Benediktbeurer Institut für Salesianische Spiritualität. Die Übersetzung von Texten aus dem Italienischen war eine seiner Hauptaufgaben, um den heiligen Don Bosco im deutschen Sprachraum besser bekannt zu machen.

Pater Reinhard Gesing, Provinzial der deutschen Salesianer, würdigt den jahrzehntelangen Einsatz von Pater Wansch in Benediktbeuern: „Er hat ganze Generationen von Mitbrüdern und Studenten in die Philosophie eingeführt und auch mehrere Amtsperioden lang als Vizepräsident die Benediktbeurer Abteilung der Katholischen Stiftungshochschule geleitet. So verdanken auch wir als deutsche Provinz ihm durch seinen unermüdlichen Einsatz und sein beispielhaftes Lebens- und Glaubenszeugnis sehr viel.“

Der gebürtige Amstettner pflegte auch die österreichische Landsmannschaft in Benediktbeuern. Mehrere Mitbrüder aus seiner Heimatprovinz werden daher am Begräbnis ihres Mitbruders teilnehmen. Unter ihnen sind die beiden emeritierten Salesianerbischöfe Ludwig Schwarz und Alois Kothgasser.

Der philosophische Salesianer

Pater Wansch spezialisierte sich im Studienfach der Philosophie und erwarb die akademischen Grade eines Lizentiaten der Theologie und eines Doktors der Philosophie. Im Jahre 1966 begann er seine Tätigkeit an der Benediktbeurer Ordenshochschule. Von 1972 bis 1977 sowie von 1984 bis 1988 wirkte er als Vizepräsident der Stiftungsfachhochschule für Sozialwesen München, und war damit Leiter der Abteilung Benediktbeuern. und Benediktbeurer Abteilungsleiter der Fachhochschule. Sein großes Anliegen war, den Studierenden sowohl die Geisteswissenschaften als auch die Naturwissenschaften in ihren Grenzen und Möglichkeiten nahe zu bringen.

Der emeritierte Münchner Kardinal Friedrich Wetter verlieh Pater Wansch die Ehrenmedaille der kirchlichen Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“.

Foto (Salesianer Don Boscos): Pater Otto Wansch