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"Weltgebetstag für geistliche Berufungen": 2 große Wallfahrten in der Diözese

Berufungswallfahrt

Maria Taferl-Sonntagberg, 16.04.2018 (dsp) "Wofür lebst du?" Mit dieser Frage nach dem Lebenssinn lädt die katholische Kirche in Österreich in diesem Jahr zur Teilnahme am bereits 55. "Weltgebetstag für geistliche Berufungen", der traditionell am vierten Sonntag in der Osterzeit - heuer am 22. April - gefeiert wird. Die Diözese St. Pölten begeht den Weltgebetstag unter anderem am 20. April mit einer Nachtwallfahrt auf den Sonntagberg und einer Wallfahrt nach Maria Taferl (22. April) mit Weihbischof Anton Leichtfried.

Berufungswallfahrt nach Maria Taferl (22.4.)

Das Priesterseminar und die Diözese St. Pölten laden am Sonntag, 22. April, herzlich zur Berufungswallfahrt nach Maria Taferl. Treffpunkt zur Fußwallfahrt ist um 8:30 Uhr bei der Schiffsstation in Marbach an der Donau. Um 10:00 Uhr zelebriert Weihbischof Anton Leichtfried den Gottesdienst in der Basilika. Die Wallfahrt findet anlässlich des Weltgebetstages für geistliche Berufungen statt, dabei wird für eine gute Entscheidung zum Priester-, Ordens- oder Familienstand gebetet.

Nachtwallfahrt auf den Sonntagberg (20.4.)

Die Diözese St. Pölten verweist weiters auf Freitag, 20. April. Eine Nachtwallfahrt um geistliche Berufe führt auf den Sonntagberg, die unter dem Motto „Was Er euch sagt, das tut!“ steht. Abmarsch ist um 20 Uhr beim Friedhof in Gleiß, um 21:30 Uhr wird die Heilige Messe in der Basilika Sonntagberg gefeiert. Organisiert wird die Nachtwallfahrt vom diözesanen Haus Gennesaret, an das sich Personen wenden können, die über eine Berufung zum Ordens-, Priester- oder Familienstand nachdenken.
Eingeladen sind alle Pfarrgemeinderat-Verantwortlichen im Bereich Berufungspastoral und alle, die geistliche Berufe mit ihrem Gebet und Tun fördern möchten.

Geschichte des Weltgebetstages

Der Weltgebetstag für geistliche Berufungen geht auf eine Initiative von Papst Paul VI. aus dem Jahr 1964 zurück. Traditionell veröffentlicht der Vatikan im Vorfeld eine Papst-Botschaft zu diesem Tag. Papst Franziskus wies zu dem aktuellen Anlass auf die im Herbst 2018 stattfindende Bischofssynode hin, die sich damit auseinandersetzt, wie Jugendliche, Glaube und Berufung zueinander stehen: "Wir werden dabei tiefer verstehen lernen, wie sehr die göttliche Berufung zur Freude im Zentrum unseres Lebens steht", betonte er in der Botschaft, die bereits am vergangenen 1. Adventsonntag publiziert wurde.

Franziskus hob zudem die drei Aspekte Hören, Erkennen und Leben hervor, die auch am Beginn der Sendung Jesu stünden. Der Papst forderte zudem zu mehr Mut auf: "Wir werden die besondere und persönliche Berufung, die Gott uns zugedacht hat, nicht entdecken können, wenn wir in uns selbst eingeschlossen bleiben, in unseren Gewohnheiten und in der Teilnahmslosigkeit dessen, der sein Leben im seiner eigenen kleinen Welt verschwendet", heißt es in der Botschaft.

(Das Canisiuswerk stellt zum Weltgebetstag eine umfangreiche Materialiensammlung zur Verfügung, die u.a. einen Predigtentwurf, Berufungszeugnisse, eine Maiandacht sowie Orientierungsworkshops umfasst: www.canisius.at/weltgebetstag)