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Was wir Christen zu Pfingsten feiern

St. Pölten, 20.05.2018 (dsp) Das Pfingstfest beschließt im Christentum die 50-tägige Osterzeit, die mit dem Ostersonntag beginnt, worauf auch die griechische Bezeichnung "pentekoste" (der fünfzigste) Bezug nimmt. Bei dem drittgrößten Fest im Kirchenjahr wird der Sendung des Heiligen Geistes auf die Apostel Jesu gedacht. Es stellt zugleich den "Geburtstag" der Kirche dar.

Eng verbunden mit dem Pfingstfest ist das Sakrament der Firmung. Dargestellt wird das Pfingstwunder der Sendung des Heiligen Geistes meist in Form einer Taube, die auf die Menschen herabkommt.

Eine Neuheit stellt 2018 das erstmalige Begehen des Festes "Maria, Mutter der Kirche" dar, das Papst Franziskus im März ausgerufen hat. Der neue Marienfeiertag ist ein Gedenktag ("Memoria"), womit offen gelassen wird, ob die Feier begangen werden muss oder nicht. Hintergrund ist, dass die Gottesmutter Maria schon in der frühen Kirche als Muttergestalt für die Gemeinschaft der Gläubigen, die Kirche, beschrieben worden ist; sie war laut den biblischen Berichten auch beim Pfingstereignis in Jerusalem dabei.

In der Diözese St. Pölten stehen zahlreiche Firmungen an, geleitet von Bischof Klaus Küng, Weihbischof Anton Leichtfried, den Äbten und Bischofsvikaren. Gefirmt werden rund 5.000 Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr. Im St. Pöltner Dom ist die Firmung am Pfingstmontag um 10.30 Uhr.