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Von Salesianern entsandt: Haagerin und Horner vor freiwilligem Auslandsdienst

Foto (Benedikt Hageneder): Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt, Debora Zöchling aus Stadt Haag, Nino Schweiger aus Horn, Salesianer Don Boscos-Provinzial P. Petrus Obermüller

Haag-Horn, 12.07.2018 (dsp) Den Aufbruch ins Unbekannte wagen 15 junge Erwachsene, die in Kürze ihren Freiwilligendienst im Ausland beginnen – darunter zwei aus der Diözese St. Pölten. Mit einem stimmungsvollen Fest im Beisein ihrer Familien und Freunde wurden sie in ihr Volontariat entsandt. Die Freiwilligen werden in Kinder- und Jugendsozialprojekten der Salesianer Don Boscos in Afrika, Asien oder Lateinamerika tätig sein.

Sie widmen ein Jahr ihres Lebens dem Wohl von benachteiligten Kindern und Jugendlichen und sind Nachhilfelehrer, Fußballtrainer, Freizeitpädagogen oder Mutmacher. Dabei erleben sie auch, wie bereichernd interkultureller Austausch für die eigene Lebensgestaltung sein kann. Möglich macht das der Verein VOLONTARIAT bewegt — eine Initiative von Jugend Eine Welt und den Salesianern Don Boscos. Unterstützt wird der Verein von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und dem Sozialministerium.

Unter den Freiwilligen sind auch zwei engagierte junge Erwachsene aus der Diözese St. Pölten: Debora Zöchling (18) aus Stadt Haag wird im August nach Äthiopien reisen. Dort wird die frischgebackene Maturantin in einem Kindergarten in einem ärmlichen Stadtteil von Addis Abeba mitarbeiten. Debora freut sich auf eine „bewusste Auszeit aus dem Lern- und Ausbildungstrott, um ihr Weltbild zu erweitern.“ Auch Nino Schweiger (20) aus Horn ist „gespannt, was der Zivildienst in Ghana mit ihm macht.“  Er weiß aber schon jetzt, dass „die Entscheidung richtig für ihn ist.“

Besuch beim Bundespräsidenten 

Zum zweiten Mal wurden heuer neben Gedenkdienstleistenden auch Sozialdiener von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Hofburg verabschiedet. „Euer Engagement ist wichtig für unsere Gesellschaft - es sollten sich noch viel mehr junge Menschen ein Beispiel an euch nehmen", hat er ihnen auf den Weg mitgegeben. Für die Freiwilligen war das eine große Freude. „Schon seit Wochen haben unsere Volontäre auf diesen Tag gewartet. Es ist eine besondere Ehre, dass ihr Engagement für die Schwächsten in unserer Weltgesellschaft von der Republik anerkannt wird“, so Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt.

Einsätze mit Tiefgang

8,5 Monate dauerte ein durchschnittlicher Freiwilligeneinsatz im Ausland 2017.[1] Die Tendenz geht allgemein hin zu kürzerem Engagement im Ausland. VOLONTARIAT bewegt hält jedoch an einer Einsatzdauer von 10-12 Monaten fest, denn besonders die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht langfristiges Engagement von Freiwilligen notwendig. „Kurzfristiges philanthropisches Engagement und der damit verbundene schnelle Wechsel von Bezugspersonen dürfen nicht zu Lasten von Kindern und Jugendlichen gehen“, stellt Johannes Ruppacher klar. „Unsere Freiwilligen entscheiden sich auch für einen langfristigen Lernprozess mit Tiefgang. Wir bemerken immer wieder, dass die Einsatzdauer ein entscheidender Faktor für einen Perspektivenwechsel ist“, so Ruppacher weiter.

Infos:

Nähere Informationen zum Programm von VOLONTARIAT bewegt gibt es unter www.volontariat.at

Die nächsten Informations- und Auswahltage für eine Ausreise im Sommer 2019 finden am 8. September in Innsbruck und am 22. September in Wien statt.
 
Foto (Benedikt Hageneder): Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt, Debora Zöchling aus Stadt Haag, Nino Schweiger aus Horn, Salesianer Don Boscos-Provinzial P. Petrus Obermüller