Bischof Schwarz weiht den Altar der Pfarrkirche Mank
Heiliger Nikolaus
Adventkranz
 
 

Vatikan: Jugendsynode berät über neue Medien

Die im Vatikan tagende Bischofssynode zur Jugend hat auch über Fragen der digitalen Welt beraten. Bei den Erörterungen am Mittwoch sei es um die Frage gegangen, wie die katholische Kirche auch dort präsent sein könne, sagte der Leiter der vatikanischen Kommunikationsbehörde, Paolo Ruffini, vor Journalisten im Vatikan. Die Synodenteilnehmer befassten sich demnach mit dem Einfluss des Internet und Internet-Seelsorge.

Der Bischof von Reykjavik, David Bartimej Tencer, betonte vor den Journalisten, die Bischöfe stünden dem Thema sehr offen gegenüber. Es gehe darum, wie die Kirche neue Kommunikationsmittel nutze. In seiner Heimat Island habe er aufgrund der großen Entfernungen Skype-Katechesen eingeführt, um Kontakt zu den Gläubigen zu halten. Der Aufruf, die Bibel herunterzuladen oder per App zu lesen, sei unter jungen Leuten weitaus erfolgreicher als das Verteilen gedruckter Exemplare, sagte Tencer.

Ein weiteres Beratungsthema blieb laut Ruffini die Migration. Andere Wortbeiträge drehten sich um Drogenabhängigkeit und die Bedeutung von Umweltthemen für junge Menschen, ferner die Christenverfolgung im Nahen Osten und den interreligiösen Dialog. Der Leiter der ökumenischen Gemeinschaft von Taize, Frere Alois, sprach sich für eine stärkere Berücksichtigung ökumenischer Aspekte aus. Der Prior verwies auf den Erfolg der Gebetstreffen von Taize gerade auch unter jungen Leuten. Künftig sollen auch mehr Vertreter anderer Religionen zu Bischofssynoden eingeladen werden, schlug Frere Alois vor.

(17.10.2018, KAP)